Älteres und Jüngeres Futhark, die Bedeutung der Runen, Runensteine – und ein ehrlicher Blick auf Runenmagie.
Die Runen gehören zu den geheimnisvollsten Schriftsystemen Europas. Sie waren die Schrift der Germanen und Wikinger – für Inschriften auf Steinen, Waffen, Schmuck und Alltagsgegenständen. Jede Rune trägt einen Lautwert und einen Bedeutungshof.
Die älteste Runenreihe, verwendet etwa vom 2. bis 8. Jahrhundert. Sie beginnt mit Fehu, Uruz, Thurisaz, Ansuz – daher der Name Futhark. Zu allen 24 Runen findest du Bedeutung und Herkunft im Runen-Lexikon.
In der Wikingerzeit wurde die Reihe auf 16 Zeichen reduziert – obwohl die Sprache mehr Laute hatte. Auf diesen Runen stehen die meisten berühmten Runensteine Skandinaviens.
Wer seinen Namen in Runen schreibt, überträgt ihn nach einer Konvention – ein echtes geheimes Alphabet gibt es nicht. Probier es mit unserer Tagesrune oder dem Runen-Übersetzer.
Runen wurden auch als Zeichen mit Schutz- und Segenskraft genutzt (Formelwörter wie alu oder laukaʀ). Vieles, was heute als Runenmagie verkauft wird, ist allerdings eine Erfindung des 20. Jahrhunderts.

Die früheste Schrift der Kelten: Kerben an einer Steinkante, meist Namen. Die keltische Schwester der germanischen Runen.
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Rund 26 Runensteine erinnern an dieselbe Katastrophe: Ingvars Fahrt in den fernen Osten, von der kaum jemand zurückkam. Ein Denkmal für eine verlorene Generation.
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Neun Nächte hing Odin im Baum, um die Runen zu gewinnen – dann nennt die Hávamál achtzehn Zauberlieder. Warum „18 Runen“ ein hartnäckiges Missverständnis ist.
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Auf Amuletten und Goldbrakteaten stehen rätselhafte Wörter: alu, laukaʀ, laþu. Waren Runen Zauber oder nur Schrift? Ein ehrlicher Blick auf die Formelwörter.
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Algiz für Schutz, Tiwaz für Mut: die beliebtesten Runen und ihre Bedeutung – ehrlich eingeordnet.
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Rufname, Vatername, verdienter Beiname – wie nordische Namen aufgebaut sind und wie du deinen in echte Runen schreibst.
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Drei ineinander verschlungene Trinkhörner und der Titel þulr – ein rätselhafter dänischer Runenstein.
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Dänemarks längste Runeninschrift, ein Thor-Segen und ein Fluch gegen Grabschänder – von einer Frau gesetzt.
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Tófa, Tochter des Obodritenfürsten, ehrt ihre Mutter – ein Stein zwischen Dänemark und der Ostsee.
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Ein freigelassener Sklave dankt seinem Herrn in Stein – Tóki der Schmied und die Freilassung.
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Ein Totschläger flieht in ein Heiligtum und ritzt es in den Fels – das älteste Asyl des Nordens.
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Um 800 fällt ein Mann im Osten – eines der frühesten Zeugnisse der Wikinger-Ostfahrten.
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Rund 760 Zeichen, ein Vater, ein toter Sohn, Rätsel und Chiffren – und die umstrittene Klimaangst-These von 2020. Der Everest unter den Runensteinen.
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1898 in Minnesota gefunden, angeblich von 1362. Warum Sprache und Runen ihn als neuzeitliche Fälschung entlarven – und wo die echten Nordmänner wirklich waren.
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Woher die Runen kamen, warum sie eckig sind, was das Ältere Futhark ist – und wie Wikinger sie im Alltag wirklich nutzten. Eine ehrliche Einfuehrung.
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