Über 472 Beiträge zu Mythologie, Göttern, Runen, Symbolen und Geschichte – nach Themenfeldern sortiert.
Alle 472 Artikel unseres Wissens-Blogs – nach Themen und Themenfeldern sortiert. Jeder Beitrag öffnet sich auf glanzundgravur.de mit der ausführlichen Fassung, Quellen und Bildern.

Die Göttin, nach der der Freitag heißt, belegt im Zweiten Merseburger Zauberspruch.
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Sohn Olafs des Weißen und der Aud der Tiefsinnigen: Er eroberte weite Teile Nordschottlands, fiel durch Verrat, und sein Tod löste die Auswanderung nach Island aus.
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Hinter dem Markt saß die Macht: der Königssitz gegenüber Haithabu, wahrscheinlich der Fundplatz Füsing mit großer Halle und Elite-Funden.
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Ægir, der Bierbrauer der Götter, lädt zum Gelage – und Loki bringt den Frieden zu Fall. Der riesige Kessel, der goldene Saal, das Götterschelten der Lokasenna, ehrlich erzählt.
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Wie Thor den stärksten Riesen Hrungnir im Zweikampf erschlägt, warum ein Wetzstein-Splitter in seinem Kopf steckt und was das mit dem Valknut zu tun hat.
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Loki im Falkengewand, ein reißender Fluss und ein Riese mit glühender Eisenstange: Wie Thor ohne Hammer und Kraftgürtel in die Halle des Geirröd zieht.
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Ein Adler auf dem Ochsen, ein Eid unter Zwang und die entführten Verjüngungsäpfel: Wie der Riese Thjazi Idun raubt und die Götter beinahe altern lässt.
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Mimir huetet den Brunnen der Weisheit unter Yggdrasil. Warum Odin ein Auge gibt und einen abgeschlagenen Kopf befragt - Beleg und Deutung getrennt.
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Nanna, die Frau des lichten Gottes Baldr: Als er stirbt, bricht ihr das Herz und sie folgt ihm auf den Scheiterhaufen und nach Hel. Eine der bewegendsten Gestalten der Edda.
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Als die Goetter Baldrs Bestattungsschiff nicht vom Fleck bringen, rufen sie Hyrrokkin: eine Riesin, die auf einem Wolf reitet und das gewaltige Hringhorni mit einem einzigen Schub ins Wasser stoesst.
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Angrboda, die Riesin aus dem Eisenwald: Lokis Geliebte und Mutter von Fenrir, der Midgardschlange und Hel. Was Edda und Snorri wirklich sagen – und was Deutung ist.
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Bragi ist der nordische Gott der Dichtung und Skaldenkunst, Gemahl der Idun. Woher sein Name kommt, was die Quellen sagen und warum ein echter Skalde dahinterstecken könnte.
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Odr ist Freyjas Gatte, der auf lange Reisen fortzieht. Freyja weint Tränen aus rotem Gold und sucht ihn unter fremden Völkern. Was die Quellen sagen und warum sein Name an Odin erinnert.
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Der Gott, der jeden Streit versöhnt – und die heilige Nordsee-Insel Fosetisland, die man mit Helgoland gleichsetzt. Ein Stück heidnisches Erbe vor der Küste.
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Der herrliche Bogenschütze auf Skiern: uralt, in Ortsnamen häufiger als andere Götter, verbunden mit Eibe, Schild und heiligem Schwurring.
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Widar tötet beim Ragnarök den Wolf, der Odin verschlang; Vali rächt schon als Eintagskind Baldrs Tod. Zwei Rachegötter, die das Ende überdauern.
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Ægir ist der Bierbrauer der Götter, in dessen Halle sie feiern; Rán spannt ihr Netz und holt die Ertrunkenen. Die zwei Gesichter der See – Skål inklusive.
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Wolle, Leinen und leuchtende Farben statt Braun-Klischee – von der Schalenfibel bis zur Seidenborte aus dem Osten.
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Odin setzt seinen Kopf gegen einen allwissenden Riesen – und gewinnt mit einer Frage, die niemand außer ihm beantworten kann.
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Ein einäugiger Waffentänzer und ein Krieger im Wolfsfell auf Helmblechen der Vendelzeit – Odin und die Berserker in Bronze.
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Ragnarök auf christlichen Steinen: Heimdall, der gefesselte Loki und Odin im Rachen des Fenrir.
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1073 ruft ein Runen-Heilspruch in England Thor gegen eine eiternde Wunde an – heidnische Magie.
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Zwei Ziegenböcke ziehen Thors Donnerwagen – und er kann sie schlachten und am nächsten Morgen wiedererwecken. Solange kein Knochen bricht.
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Der goldborstige Eber Freyrs, der in der Nacht leuchtet und schneller läuft als jedes Pferd – aus der Zwergenschmiede.
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Die gierigen Wölfe zu Odins Füßen: Er gibt ihnen all seine Speise und lebt selbst nur vom Wein.
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Der dreijährige Magni hebt Hrungnirs Bein, und nach Ragnarök erben beide den Hammer Mjöllnir.
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Das größte aller Schiffe trägt den toten Baldr – und nur die Riesin Hyrrokkin kann es ins Wasser stoßen.
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Der Wohnsitz der höchsten Asin – und der Ort, an dem Frigg um ihren Sohn Baldr weint.
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Acht Beine, Lokis seltsames Kind und Odins Reittier bis hinab nach Hel. Herkunft, Bildstein-Beleg und ein ehrlicher Mythos-Check.
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Gedanke und Erinnerung fliegen täglich über die Welt. Warum ausgerechnet ein Gott fürchtet, seine Raben – und sein Gedächtnis – zu verlieren.
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Der Monat ist uralt, das Fest wurde 1873 erfunden, das berühmte Trog-Essen sogar erst 1958. Ein ehrlicher Mythos-Check zum isländischen Winterfest.
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Das Schicksal sehen und umweben: die gefürchtete Zauberkunst der Wikinger. Freyja brachte ihn zu den Göttern, Odin nahm dafür die Schande auf sich.
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Im Norden ist der Mond ein Mann: Máni (althochdeutsch Māno) lenkt den Mondwagen, führt Bil und Hjúki – und flieht vor dem Wolf.
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Hinter dem Grimm-Märchen steckt die Göttin Holda – Herrin der Rauhnächte, Seele des Holunders. Und die Brüder Grimm, die das heidnische Erbe retteten.
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Ist der Freitag nach Freya oder Frigg benannt? Die Sprachspur führt eindeutig zu Frigg – und mitten in die Frage, ob beide einst eine Göttin waren.
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Der Dorn, der die Walküre Brynhild jahrelang schlafen ließ – und warum das heutige „Svefnthorn-Symbol" ein isländischer Zauberstab der Neuzeit ist.
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Tyrs See auf Seeland: riesige Herrenhallen, ein Kultbezirk, Waffenopfer im Wasser und ein 2-kg-Goldhalsring.
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Im Norden ist die Sonne weiblich: Sól im Wagen, verfolgt vom Wolf Sköll – und ihre Tochter, die nach Ragnarök leuchtet.
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Der Wane, Vater von Freyr und Freyja: Meergott, Skadis Gemahl – und die Spur zur Erdgöttin Nerthus.
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Von der Axt zum Hammer, über 1000 Amulette und die ehrliche Antwort auf die Frage: Trugen wirklich nur Frauen den Thorshammer?
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Der Speer, der nie sein Ziel verfehlt: von Zwergen geschmiedet, runenbewehrt – und der erste Speerwurf, der den Krieg der Welt eröffnete.
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Der Ring, aus dem alle neun Nächte acht neue Ringe tropfen – Sinnbild königlicher Freigebigkeit, gelegt auf Baldrs Scheiterhaufen.
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Das schönste Schmuckstück der Welt, von vier Zwergen geschmiedet: sein Erwerb, Lokis Raub und Heimdalls Kampf als Robbe.
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Odins Gemahlin, Königin von Asgard und Seherin, die alle Schicksale kennt und schweigt – und die trauernde Mutter Baldrs.
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Lokis Tochter, halb lebend, halb tot: Königin über alle, die an Krankheit und Alter starben – und ihre Rolle bei Baldrs Tod.
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Die Riesin, die zur Göttin wurde: Herrin der Berge, der Jagd und des Skilaufs, die Brautwahl nach den Füßen und die Ehe mit Njörd.
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Ihr Haar war aus Gold – und sein Diebstahl durch Loki brachte alle Schätze der Götter hervor. Sinnbild der reifen Kornfelder.
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Lokis Frau, die ihm die Schale über das Gesicht hält, damit das Schlangengift ihn nicht trifft – und warum die Erde bebt.
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Der gastfreundliche Herr der Tiefe und die Göttin mit dem Netz: das Meer als Macht über Leben und Tod, ihre neun Wellentöchter.
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Der reinste der Asen, die vergessene Mistel und der Trauerzug einer ganzen Welt – die ergreifendste Sage des Nordens.
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Die Reise der Täuschungen: Skrymir, drei unmögliche Wettkämpfe – und ihre Auflösung als Alter, Meer und Gedanke selbst.
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Die bösen Träume, die vergessene Mistel, der blinde Höðr und Hermods Ritt nach Hel – der Wendepunkt der nordischen Mythologie.
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Der Fang des Lachses, die Fesselung über drei Steinen, die Giftschlange und Sigyns Schale – und warum die Erde bebt.
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Njörd, Freyr und Freyja: Götter der Fruchtbarkeit, des Reichtums und der Magie – und die Frage, ob es sie als Geschlecht überhaupt gab.
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Neun Schwestern gebaren einen Gott am Rand der Erde. Die Namen, das verlorene Zauberlied und die berühmte Wellen-These im Faktencheck.
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Ein Auge als Pfand für einen Schluck aus dem Brunnen der Weisheit – die berühmteste Geschichte vom Preis der Erkenntnis.
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Ein Riese, in dessen Handschuh man übernachtet, und drei Hammerschläge, die einen Berg treffen – die große Täuschung auf dem Weg nach Utgard.
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Asen und Wanen, jeder Gott einzeln erklärt – von Odin bis Freyja –, mit Edda-Zitaten und der ehrlichen Grenze zwischen Beleg und Deutung.
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Augenopfer, Raben, Sleipnir und neun Naechte am Weltenbaum: warum der Göttervater Odin der vielschichtigste und unheimlichste der nordischen Götter ist.
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Der Gott mit dem Hammer Mjöllnir: Beschützer der Menschen, Feind der Riesen – und mit über 1000 gefundenen Amuletten der archaeologisch greifbarste Gott des Nordens.
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Liebe und Fruchtbarkeit, aber auch Krieg, Tod und Seidr-Zauber: Freyja wählt die halbe Schar der Gefallenen und ist eine der mächtigsten Göttinnen des Nordens.
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Gestaltwandler, Blutsbruder Odins, Vater von Fenrir und Hel: Loki ist der zwiespaeltigste aller nordischen Götter – Problemloeser und Verursacher in einem.
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Der alte Gott des Rechts und des Krieges legt seine Hand in Fenrirs Rachen – wissend, dass er sie verliert. Die eindringlichste Opfergeschichte der Edda.
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Wächter der Regenbogenbrücke Bifröst, mit übermenschlichen Sinnen und dem Gjallarhorn, das Ragnaroek einlaeutet: ein Porträt des wachsamsten der Götter.
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Das ältere Göttergeschlecht der Fruchtbarkeit: Freyr und Njörd, der Wanenkrieg mit den Asen und warum Freyr sein Schwert fuer die Liebe aufgab.
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Die Göttin, deren Aepfel den Asen ewige Jugend schenken – und was geschieht, als ein Riese sie raubt. Eine Schluesselgeschichte über die Sterblichkeit der Götter.
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Reudigner, Aviones, Angeln & Co. verehrten laut Tacitus gemeinsam die Erdgöttin Nerthus – Wagenumzug, Insel, Opfer.
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Die einzigen erhaltenen heidnischen Zaubertexte in deutscher Sprache: Wodan heilt Balders Pferd.
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Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: die Götter Tiwaz, Wodan, Donar und Frija im Kalender.
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Losstäbchen, heilige Pferde und Vogelflug: wie die Germanen die Zukunft befragten (und was das mit Runen zu tun hat).
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Zwischen Tacitus' bildlosem Kult und echten Holzidolen aus den Mooren.
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Godesberg, Odense und mehr: wo germanische Götternamen bis heute auf der Karte stehen.
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Ein germanischer Kriegs- und Thing-Gott (Tiwaz) am Hadrianswall, verehrt von Bataver-Soldaten mit zwei Göttinnen.
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Der starke Gott vom Niederrhein, unter dem Namen des Herkules verehrt und wohl eine Gestalt des Donnergottes Donar.
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Die Göttin der Marser, deren berühmtes Heiligtum Germanicus 14 n. Chr. dem Erdboden gleichmachte.
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Die Göttin im heiligen Hain der Friesen, wo 28 n. Chr. ein römisches Heer unterging.
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Wer leitete den germanischen Kult? Priester, Losdeuter und hoch verehrte Seherinnen von Veleda bis zur Völva.
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Heilige Haine statt Tempel, Blót und Moorfunde: wie die Germanen opferten und wo Beleg endet und Deutung beginnt.
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Der germanische Donnergott mit dem Hammer, bevor er Thor hieß. Herr von Eiche und Gewitter, Namensgeber des Donnerstags, Bruder im Geiste von Thor und Taranis.
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Der älteste Gott der Germanen – urverwandt mit Zeus und Jupiter. Vom Himmels- zum Kriegsgott, Mars Thingsus, Tiwaz-Rune, Dienstag und Týrs Handopfer.
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Götter wie Tiwaz, Wodan und Donar, heilige Haine statt Tempel, Nerthus und Opfer: der Glaube der germanischen Stämme – erschlossen aus Tacitus und Funden.
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Bevor es Odin, Thor und Tyr hieß: die Götter der Festlandgermanen – aus Namen, dem Merseburger Zauberspruch und den Wochentagen erschlossen.
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Die heilige Weltensäule der Sachsen – 772 von Karl dem Großen gefällt. Eines der wenigen greifbaren Symbole des germanischen Glaubens, zwischen Beleg, Yggdrasil-Verwandtschaft und späterer Deutung.
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Drei Muttergöttinnen mit Fruchtkörben, hunderte Weihesteine zwischen Bonn und der Eifel – ein germanisch-römischer Kult direkt vor unserer Haustür.
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Merkur = Wodan, Herkules = Donar: Wie wir die Götter der Festlandgermanen fast nur durch römische Augen und Weihesteine kennen.
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Tacitus beschreibt den heiligsten Kult der Sueben: einen Wald, den niemand ungefesselt betreten durfte. Direkt vor unserer Haustür an der Elbe.
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Zwei Strophen auf einer leeren Klosterseite – die einzigen althochdeutschen Texte, in denen die heidnischen Götter noch handeln. Mit vollständigem Text und Handschrift.
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Die verhüllte Erdgöttin auf dem Ochsenwagen (Tacitus, 98 n. Chr.) – und das Rätsel ihrer Verwandtschaft mit Njörðr.
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723 fällte Bonifatius die dem Donar geweihte Eiche – und kein Blitz kam. Was die Quelle wirklich sagt, und der Bezug ins Rheinland.
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Der heilige Hain der Kelten: ein Kultort im Wald statt eines Tempels. Sein Name lebt in Ortsnamen quer durch Europa, und er ist dem germanischen Hain verwandt.
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Der leuchtende Heil- und Lichtgott der Kelten, verehrt von Gallien bis an die Adria. Und sein Nachhall im Feuerfest Beltane.
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Der rätselhafte Gott mit der Axt, der einen Baum fällt, aus dem Stier und Kraniche treten. Eines der großen Rätsel der keltischen Religion.
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Die irische Göttin von Krieg, Tod und Schicksal, als Rabe über dem Schlachtfeld. Eine keltische Schwester der Walküren.
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Keltische Göttin von Feuer, Heilung und Dichtung, Herrin des Festes Imbolc. Und wie aus der Göttin die heilige Brigida von Kildare wurde.
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Die keltische Pferdegöttin, so beliebt, dass sogar die römische Reiterei sie verehrte und ihr einen Festtag gab. Die Göttin mit dem Pferd zwischen Kelten und Rom.
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Der lichte Meister aller Künste der Kelten: Schmied, Krieger, Dichter und Heiler in einem. Sein Name lebt in Lyon (Lugdunum) und im Erntefest Lughnasadh.
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Der keltische Donnergott mit dem Rad, verwandt mit Donar und Thor. Wo Donar den Hammer schwingt, hält Taranis das Rad, dieselbe Rolle in anderer Bildsprache.
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Der Gott des Stammes: sein Name (toutā = Volk) ist urverwandt mit dem germanischen *þeudō und damit mit dem Wort deutsch. Ein Volksgott zwischen Kelten und Germanen.
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Priester, Richter und Gelehrte der Kelten mit jahrelang auswendig gelerntem Wissen. Was Caesar berichtet, und warum das romantische Druidenbild (Stonehenge!) erfunden ist.
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Der gehörnte Herr der Tiere, berühmt vom Kessel von Gundestrup. Ein Gott, den wir sehen, aber kaum aus Texten kennen. Beleg gegen moderne Deutung.
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Die Göttin der Nordsee-Händler mit Hund, Füllhorn und Schiff. Über 300 Weihesteine belegen ihren Kult, Religion und Handel eng verwoben.
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Druiden, Götter wie Lugh, Taranis und Teutates, heilige Haine – und die verblüffende Nähe zum germanischen Glauben (Teutates ↔ *þeudō).
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Ein Baumeister will Asgards Mauer in einem Winter errichten - fuer Freyja, Sonne und Mond. Wie Loki alles rettet und Sleipnir zur Welt kommt.
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Die bebende Brücke aus Feuer, Wasser und Luft: Heimdalls Wacht, der tägliche Weg der Götter und ihr Ende bei Ragnarök.
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Die Hallen von Walhall bis Breidablik, der Bau der Mauer durch den Riesen-Baumeister und Lokis List mit dem Hengst.
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Der „Mittelgart“, aus Ymirs Leib gebaut, vom Wimpern-Wall geschützt und über Bifröst mit Asgard verbunden. Das Weltbild des Nordens in einem Wort.
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Hinter Eiswogen und dem nie zufrierenden Fluss Ífing: die Welt der Jötnar, älter und oft klüger als die Götter selbst.
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Frost, Nebel und der Brunnen Hvergelmir, aus dem alle Ströme fließen – das kalte Gegenstück zum Feuer, aus dem das Leben entstand.
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Glut, Funken und Surtur mit dem flammenden Schwert. Aus dem Feuer wurden die Sterne – und mit ihm zerbricht am Ende Bifröst.
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Die unterirdische Schmiede der Weltordnung: von hier stammen Gungnir, Draupnir, Mjölnir und Sifs goldenes Haar.
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Heimat von Njörd, Freyr und Freyja – der Fruchtbarkeitsgötter, die nach dem Wanenkrieg als Geiseln zu den Asen kamen und blieben.
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Über den Fluss Gjöll und die goldene Brücke ins stille Reich der Hel. Hermods Ritt für Balder – und warum Hel kein Strafort ist.
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Urdbrunnen, Mimirsbrunnen, Hvergelmir: Schicksal, Weisheit und der Ursprung aller Wasser – und warum es vielleicht nur eine Quelle war.
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Aus zwei Stück Treibholz am Ufer schufen drei Götter das erste Menschenpaar – mit Atem, Geist und warmem Blut. Woher der Mensch stammt.
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Vier Milchströme nährten den Riesen Ymir, und aus dem salzigen Eis leckte die Urkuh den ersten Gott hervor. Die Welt beginnt mit Fürsorge.
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Am Anfang war kein Wort, sondern eine gähnende Leere zwischen Feuer und Eis. Was Ginnungagap bedeutet – und was die Forschung dazu sagt.
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Aus einem getöteten Urriesen wurde die Welt, aus Treibholz der erste Mensch: der düster-großartige Schöpfungsmythos des Nordens.
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Asgard, Midgard, Jötunheim, Hel und die anderen: die neun Welten am Weltenbaum Yggdrasil – die Landkarte des nordischen Kosmos.
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Die Weltesche, die neun Welten zusammenhält: Adler, Drache, das Eichhoernchen Ratatoeskr und die Brunnen der Nornen – die nordische Ordnung des Alls.
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Ein Vater fasst den Tod seines Sohnes in ein Bild vom Weltuntergang: Erde und Himmel zerreißen.
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Das Ende der Welt beginnt mit Hahnenschrei – dreifach: Gullinkambi in Walhall, Fjalar im Wald, ein rußroter Hahn in Hel.
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Zwei Menschen überleben Ragnarök im Holz des Weltenbaums und bevölkern die neue Erde. Die tröstlichste Botschaft der nordischen Mythologie.
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Ist der Weltuntergang ein Ende oder ein Neuanfang? Die grüne Welt danach, Baldrs Rückkehr, Líf und Lífthrasir – und die Frage nach christlichem Einfluss.
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Der Fimbulwinter, der losgerissene Wolf, das Sterben der Götter – und die gruene Welt danach: warum der nordische Weltenuntergang zugleich ein Neuanfang ist.
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Eine Walküre erwählt ihren Helden gegen das Schicksal und verbringt eine letzte Nacht bei dem Toten im Hügel.
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Eine Schildmaid steigt nachts allein zum Grab ihres Vaters, um ihm das Fluchschwert Tyrfing abzuringen.
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Der wohl schönste Trostsatz der germanischen Welt steht in einem tausend Jahre alten Lied – gesprochen von einem Sänger, der gerade alles verloren hat.
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Zwei der größten Sprachforscher ihrer Zeit – und die Frage: Stecken in ihren Märchen alte Götter wie Frau Holle und die schlafende Brynhild?
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Wie eine Teak-Gravur eine 1000 Jahre alte Heldensage erzählt – und was die gotländischen Bildsteine damit zu tun haben.
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Der Held, der den Drachen Fafnir erschlaegt, die Vogelsprache versteht und einen verfluchten Hort erringt – die große Sage der Voelsungen, Vorbild des Nibelungenlieds.
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Über den Fluss Gjöll, die goldene Brücke Gjallarbrú und an der Wächterin Móðguðr vorbei: wie sich die Nordmänner die letzte Reise ins Totenreich vorstellten – und was davon erst Snorri ordnete.
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Wie Odin als Boelverkr in den Berg Hnitbjoerg schluepft, den Skaldenmet stiehlt und Gunnloed uebel lohnt - die Geschichte der Dichtung, ehrlich erzaehlt.
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Loki erschlaegt einen Otter, der ein Mensch in Tiergestalt war - und muss ihn mit Gold bezahlen. Der Zwerg Andvari verflucht Ring und Hort. So beginnt die tragische Sigurd-Sage.
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Ein Held weckt seine tote Mutter, damit sie ihm neun Schutzzauber singt – und gewinnt am Ende die vorbestimmte Braut Menglöd.
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Zwölf Walküren weben an einem Webstuhl aus Eingeweiden und Köpfen das Schicksal der Schlacht von Clontarf.
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Zwei Riesinnen mahlen dem König erst Frieden, dann Rache – und erklären nebenbei, warum das Meer salzig ist.
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Das dünne Zauberband, das den Fenriswolf hält – aus sechs unmöglichen Dingen. Und Tyrs Handopfer.
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Neun Nächte auf Sleipnir in die Unterwelt, um Baldr loszukaufen – und alles hängt an den Tränen der Welt.
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Der Eber, den Andhrimnir täglich kocht – und der jeden Abend wieder ganz ist. Endloses Mahl der Einherjer.
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Eine Ziege gibt klaren Met, ein Hirsch speist alle Flüsse: die zwei Tiere auf Walhalls Dach und die Fülle aus einem einzigen Baum.
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Mjöllnir, Gungnir, Draupnir, Skidbladnir, Brisingamen, Gleipnir: alle wichtigen Kleinode der Edda – ihre Kräfte und die Zwergenschmiede dahinter.
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Aus dem Blut des weisesten Wesens wurde der Met der Dichtung gebraut – und Odin raubte ihn den Riesen in Adlergestalt.
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Thors menschliche Diener: wie ein zerbrochener Ziegenknochen die Geschwister in seinen Dienst brachte – und die Böcke, die wieder aufstehen.
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Beim Bierfest in Ägirs Halle stellt Loki jeden Gott bloß – das berühmteste Flyting des Nordens, bis Thors Hammer es beendet.
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Der erste Krieg der Welt: Gullveig, Odins Speerwurf, der Geiselaustausch – und der Friede, aus dem der Dichtermet entstand.
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Odins Heer der Gefallenen: Sie kämpfen, fallen, stehen auf und feiern – bis zum letzten Morgen. Walhall als Trainingslager für Ragnarök.
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Aufzucht in Asgard, die Fesselung mit Gleipnir, Tyrs geopferte Hand – und der Wolf, der bei Ragnarök Odin verschlingt.
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Die Midgardschlange, die die Welt umspannt: Thors Angelfahrt, die Katze bei Utgard-Loki und der tödliche Zweikampf bei Ragnarök.
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Zwei Buecher, ein Name: Woher unser ganzes Wissen über Odin, Thor und die nordischen Mythen wirklich stammt – und warum man es mit Bedacht lesen sollte.
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Urd, Verdandi und Skuld am Urdbrunnen: die Schicksalsfrauen, denen selbst Odin nicht entkommt – und warum das Schicksal im Norden weiblich gedacht wurde.
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Daecher aus Schilden, Speere als Sparren, taeglicher Kampf und naechtliches Gelage: Odins Halle der Einherjer und ihre Bedeutung im nordischen Weltbild.
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Schiffsgrab, Brandbestattung und viele Totenreiche: Wie die Wikinger ihre Toten ehrten und welche Bilder sie sich vom Leben nach dem Tod machten.
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Im Auftrag Odins wählen sie die Gefallenen, geleiten sie nach Walhall und reichen ihnen den Met: die vielschichtige Rolle der Walküren in der nordischen Mythologie.
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Schön von vorn, hohl oder mit Schwanz von hinten: die verführerische Waldfrau der skandinavischen Folklore – zwischen Verführung, Waldschutzgeist und beseelter Natur.
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Der kleine Hausgeist des Hofes – hilfsbereit, aber leicht gekränkt, mit seiner Schale Butterbrei. Und ein Vorläufer des heutigen Weihnachtswichtels.
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Von den Riesen der Edda zum Berggeist der Sagen: mal riesig und dumm, mal klein und listig – und in der Sonne zu Stein. Ein Sammelbild der wilden Natur.
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Gebogenes Eisen als Schutz gegen Trolle: echter alter Eisen-Volksglaube – aber das Amulett selbst ist neuzeitlich (Schweden, 20. Jh.). Ehrlich erklärt.
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Gullveig kommt zu den Asen, wird dreimal durchbohrt und verbrannt und ersteht dreimal wieder. Eine der rätselhaftesten Figuren der Edda – und vielleicht der Funke des ersten Krieges.
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Der Draugr ist kein durchsichtiger Geist, sondern ein leibhaftig zurückgekehrter Toter: schwer, dunkel, ungeheuer stark. Was die Isländersagas über die Wiedergänger wirklich erzählen.
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Wer waren die Disir? Weibliche Schutz- und Schicksalsgeister, an die Sippe gebunden, geehrt beim Disablot - zwischen Beleg und Deutung ehrlich erklaert.
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Die Fylgja als persoenlicher Folgegeist, die Hamingja als vererbbares Glueck: zwei nordische Vorstellungen vom Selbst - zwischen Saga-Beleg und moderner Deutung.
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Ortsgebundene Landgeister, die man achtete, fuetterte und nicht erzuernte: von den Drachenkoepfen der Schiffe bis zu Islands vier grossen Schutzwesen - Beleg und Deutung.
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Der Zwerg Alvíss will Thors Tochter – bis Thor ihn in ein Rätselgespräch bis zum tödlichen Sonnenaufgang verwickelt.
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Aus einer Grabrippe und gestohlener Wolle geschaffen, um fremde Milch heimzutragen: Islands unheimlichstes Hausgespenst – neuzeitliche Volksmagie, kein Edda-Wesen.
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Das kleine Wesen, das an Yggdrasil auf und ab flitzt und Schmähworte zwischen Adler und Drache trägt – kein Maskottchen, sondern der Motor einer Fehde.
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Tief unter Yggdrasil nagt ein Drache die Weltordnung von unten an – und kehrt am Ende der Völuspá als dunkles, rätselhaftes Bild zurück.
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Zwei Wölfe jagen Sonne und Mond über den Himmel – bis sie sie am Ende der Welt einholen. Herkunft, Mánagarmr und die Wolfszeit.
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Seit 1878 galt das Grab als Musterkrieger – 2017 zeigte die DNA: biologisch eine Frau. Was das Grab wirklich hergibt.
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Wächter Muspelheims mit dem flammenden Schwert – und die Flamme, die bei Ragnarök die neun Welten zu Asche macht.
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Meisterschmiede aus Svartalfheim: Schöpfer von Mjöllnir, Gungnir und Brisingamen – und der Zwergenkatalog, aus dem Tolkien schöpfte.
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Die Zwerge, die Sifs Goldhaar, das Schiff Skidbladnir und Odins Speer Gungnir schufen – und den großen Wettstreit auslösten.
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Der Schmiedewettstreit um Lokis Kopf: wie Draupnir und Mjöllnir entstanden – und warum Thors Hammer einen zu kurzen Griff hat.
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Lichtalben in Alfheim und dunkle Alben unter der Erde: ihr Verhältnis zu Göttern und Zwergen, das Álfablót – und ihr langes Nachleben.
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Die früheste Schrift der Kelten: Kerben an einer Steinkante, meist Namen. Die keltische Schwester der germanischen Runen.
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Rund 26 Runensteine erinnern an dieselbe Katastrophe: Ingvars Fahrt in den fernen Osten, von der kaum jemand zurückkam. Ein Denkmal für eine verlorene Generation.
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Neun Nächte hing Odin im Baum, um die Runen zu gewinnen – dann nennt die Hávamál achtzehn Zauberlieder. Warum „18 Runen“ ein hartnäckiges Missverständnis ist.
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Auf Amuletten und Goldbrakteaten stehen rätselhafte Wörter: alu, laukaʀ, laþu. Waren Runen Zauber oder nur Schrift? Ein ehrlicher Blick auf die Formelwörter.
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Algiz für Schutz, Tiwaz für Mut: die beliebtesten Runen und ihre Bedeutung – ehrlich eingeordnet.
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Rufname, Vatername, verdienter Beiname – wie nordische Namen aufgebaut sind und wie du deinen in echte Runen schreibst.
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Drei ineinander verschlungene Trinkhörner und der Titel þulr – ein rätselhafter dänischer Runenstein.
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Dänemarks längste Runeninschrift, ein Thor-Segen und ein Fluch gegen Grabschänder – von einer Frau gesetzt.
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Tófa, Tochter des Obodritenfürsten, ehrt ihre Mutter – ein Stein zwischen Dänemark und der Ostsee.
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Ein freigelassener Sklave dankt seinem Herrn in Stein – Tóki der Schmied und die Freilassung.
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Ein Totschläger flieht in ein Heiligtum und ritzt es in den Fels – das älteste Asyl des Nordens.
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Um 800 fällt ein Mann im Osten – eines der frühesten Zeugnisse der Wikinger-Ostfahrten.
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Rund 760 Zeichen, ein Vater, ein toter Sohn, Rätsel und Chiffren – und die umstrittene Klimaangst-These von 2020. Der Everest unter den Runensteinen.
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1898 in Minnesota gefunden, angeblich von 1362. Warum Sprache und Runen ihn als neuzeitliche Fälschung entlarven – und wo die echten Nordmänner wirklich waren.
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Woher die Runen kamen, warum sie eckig sind, was das Ältere Futhark ist – und wie Wikinger sie im Alltag wirklich nutzten. Eine ehrliche Einfuehrung.
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Thorshammer, Valknut, Yggdrasil, Vegvísir – welche Symbole echt wikingerzeitlich sind und welche neuzeitlich.
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Der Dreiheitsknoten aus einer endlosen Linie: uraltes Ornament von Goldbrakteaten bis Book of Kells – und was seine Bedeutung wirklich ist (und was Deutung).
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Neun Stäbe, das Netz des Schicksals der Nornen. Wyrd vs. urðr, und warum das gezeichnete Symbol jung ist (Brian Bates 1983, Motiv erst 1990er).
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Feine, ineinander verschlungene Tiere und Schlangen: der Urnes-Stil, die letzte große Kunstrichtung der Wikingerzeit. Sein Namensstück ist ein geschnitztes Kirchenportal – heute UNESCO-Welterbe.
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Thorshammer und Valknut sind echt – Vegvísir und Hörnerhelm nicht. Der große Überblick: authentisch vs. erfunden.
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Sie gelten als uralte Wikinger-Zeichen – sind aber isländische Zauberbuch-Symbole der frühen Neuzeit. Ein ehrlicher Mythos-Check, der die wahre Geschichte erzählt.
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Zwei angeblich „uralte“ Sonnenräder, die keine sind: woher sie wirklich stammen, wie sie missbraucht werden – und warum wir sie nicht gravieren.
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Welche nordischen Symbole wirklich aus der Wikingerzeit stammen – und welche erst in isländischen Zauberbüchern der Neuzeit auftauchten.
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Warum das Bluetooth-Symbol in deinem Handy die Bindrune eines dänischen Wikingerkönigs ist.
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Kleiner Weser-Stamm, den Tacitus als Schicksalsgenossen der Cherusker nennt – Aufstieg und Fall eines Kleinvolks.
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Kleiner Stamm im Raum Lüneburg, von Tacitus genannt: was die Quellen hergeben und was Deutung bleibt.
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Kleiner germanischer Stamm im Nordwesten, genannt von Tacitus – sein Name könnte in der Hase weiterleben.
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Germanenstamm am Niederrhein, verwandt mit den Sugambrern – aus ihrem Land wurde die Colonia Ulpia Traiana.
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Kleiner germanischer Stamm im Osten der Niederlande, genannt von Tacitus – sein Name lebt in Twente weiter.
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Südschwedisches Volk aus Götaland, Heimat des Helden Beowulf – Rivalen der Svear, Wurzel Schwedens.
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Germanisches Königreich Mitteldeutschlands, 531 an der Unstrut zerschlagen – König Herminafrid stürzt in Zülpich. Der Name lebt in Thüringen.
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Belgisch-germanischer Stamm, laut Caesar Nachfahren der Kimbern – 57 v. Chr. wurden 53.000 in die Sklaverei verkauft.
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Im Heideland der Kempen siedelte Julian 358 die Salfranken an – Keimzelle der Merowinger und des Frankenreichs.
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Bataver-Nachbarn in Holland, gefürchtete Reiter Roms und Mitträger des Aufstands 69 unter Brinno – ihr Land wird Kennemerland.
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Germanisches Volk im heutigen Schweden, von Tacitus für seine Flotten gerühmt, Vorläufer der Svear und der Wikinger.
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Die Bernsteinsammler der Ostsee: sie lasen das Gold der See, das erst der Handel mit Rom wertvoll machte.
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Ein nördliches Germanenvolk, das Tacitus als Besonderheit hervorhebt, weil über sie eine Frau herrschte.
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Zwei Völker mitten in Germanien, die laut Tacitus gallisch bzw. pannonisch sprachen: nicht alles war germanisch.
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Suebisches Volk am Rand der Karpaten, das in den Markomannenkriegen kühl mit Rom verhandelte.
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Kleines Donauvolk, Nachbarn der Markomannen, dessen Anführer in den Markomannenkriegen zu Rom überlief.
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Mächtiger germanischer Stämmebund zwischen Oder und Weichsel, Herr über den Bernsteinweg im Osten Germaniens.
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Ihr heiliger Hain war dem Götterpaar der Alcis geweiht, germanische Zwillingsgötter aus früher Zeit.
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Ein heimatlos gewordenes Volk an der Ems und die bewegende Rede des Boiocalus um ein Stück Land.
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Der Angrivarierwall trennte sie von den Cheruskern und wurde 16 n. Chr. zum Schlachtfeld gegen Germanicus.
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Germanisches Reitervolk des 3. Jahrhunderts, das bis Italien vorstieß, bezeugt vom Augsburger Siegesaltar.
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Verwandt mit den Chatten, ein Rheinstamm, der im Frankenbund aufging. Name im Gau Hattuaria/Hetter.
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Aus kleinen Rheinstämmen wuchs der mächtigste germanische Bund, der unter Chlodwig Gallien einte, unser Heimatland als Herzstück.
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Germanischer Stamm am Oberrhein um Straßburg, dritter im Bund der Rheingermanen neben Nemetern und Vangionen.
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Ein Niederrheinstamm, der im Frankenbund aufging, ein Musterbeispiel dafür, wie aus vielen Völkern die Franken wurden.
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Eines der ersten germanischen Völker, das Griechen und Römern begegnete, weit im Osten am Schwarzen Meer.
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Von Tacitus an der Weichsel genannt: die frühen Goten mit starker Königsmacht, bevor sie nach Süden zogen.
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Das älteste und vornehmste Suebenvolk, Hüter des heiligen Hains, in dem der ganze Bund seinen Ursprung sah.
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Ostgermanisches Volk, eng mit den Goten verwandt, das nach Attilas Tod ein Reich an der Donau errichtete.
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Der dritte Stamm der großen Wanderung nach Britannien: aus Jütland nach Kent und auf die Insel Wight.
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Nordsee-Stamm im Bund der Nerthus-Völker, verewigt in einer eigenen Rechtsquelle und in einer Sage bei Prokop.
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Aus diesem ostgermanischen Volk kam Odoaker, der 476 den letzten weströmischen Kaiser absetzte.
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Germanischer Rheinstamm um Speyer, von Rom als Grenzvolk angesiedelt. Aus Nemetum wurde Speyer.
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Germanischer Rheinstamm um Worms: aus Borbetomagus wurde Worms, später Königssitz der Burgunder.
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Mächtiger Stamm am Niederrhein, Roms Gegner, verewigt im Taufwort an Chlodwig: Beuge deinen Nacken, stolzer Sugambrer.
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Zwei germanische Stämme, deren Rheinübergang 55 v. Chr. in einem Massaker endete, für das Caesar selbst in Rom kritisiert wurde.
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Ein germanischer Stamm aus dem heutigen Schleswig, der nach Britannien zog und England (Angla-land) den Namen gab.
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Freies Küstenvolk auf Warften, Händler und Seefahrer der Nordsee, die sich Rom und den Franken lange entzogen.
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Vom Osten bis Nordafrika: Geiserichs Seereich, die Plünderung Roms 455, und warum das Wort Vandalismus ein neuzeitliches Zerrbild ist.
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Ein Reich am Rhein um Worms, der Untergang 436, und daraus wuchs der historische Kern der Nibelungensage.
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Ein germanischer Stamm am Rhein, den Agrippa nach Köln umsiedelte, mitten in unserer Heimat. Aus ihrer Colonia wurde Köln.
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Gefürchtete Nordseeräuber, Nachbarn der Wikinger und Karls des Großen härteste Gegner, von Widukind bis zur Christianisierung.
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Von der sagenhaften Heimat im Norden bis zur Plünderung Roms: Wulfilas Bibel, Alarich, Theoderich, ein Volk verändert die Weltgeschichte.
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Ambiorix vernichtete 54 v. Chr. anderthalb römische Legionen im Land zwischen Rhein, Maas und Eifel, mitten in unserer Heimat, und Caesar rächte sich furchtbar.
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Der große Wanderzug aus dem Norden, die Katastrophe von Arausio 105 v. Chr. und der Cimbernschrecken, der Rom Generationen lang in Angst hielt.
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Von der Ostseeküste bis an die Donau: ein ostgermanisches Wandervolk, dessen Königreich Odoaker 487 zerschlug. Name → Rügen (umstritten).
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Gefürchtete Krieger der Völkerwanderung, und das einzige Volk, von dem Prokop eine Rückkehr in den hohen Norden, nach Thule, überliefert.
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Seefahrer und Piraten der Nordseeküste auf Warften, von Tacitus als edelstes Volk gelobt, von Plinius als arme Schlammbewohner beschrieben, frühe Wikinger.
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Der Stamm und das Heiligtum der Göttin Tanfana, das Germanicus in einer Nacht dem Erdboden gleichmachte.
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Roms unruhige Nachbarn an der Donau, mit den Markomannen verbündet, und das berühmte Regenwunder der Markomannenkriege.
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Heimat der Seherin Veleda, Widerstand gegen Rom, und einer der blutigsten Bruderkriege der germanischen Welt.
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König Marbods Reich in Böhmen und die großen Markomannenkriege gegen Mark Aurel, ein frühes Vorzeichen der Völkerwanderung.
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Vom Elbstamm zum Königreich in Italien, und die Ursprungssage, in der Wodan ihnen den Namen gibt, ein Beleg des festländischen Wodan-Kults.
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Die germanische Seherin, deren Wort im Bataveraufstand Krieg und Frieden lenkte, verehrt wie eine Gottheit. Über die Macht der Seherinnen.
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Roms germanische Elitereiter im Rheindelta, die in Rüstung durch den Rhein schwammen. Ihr Aufstand 69/70 und der Gott Hercules Magusanus.
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Der Stammesbund am Oberrhein, alle Männer. Von den Römerkriegen bis Chlodwig, und der Name, mit dem halb Europa Deutschland nennt.
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Roms verlässlichster Handelsstamm, der als einziger frei in den Provinzen handeln durfte, und ihr heiliger Salzkrieg gegen die Chatten.
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Das Sachsenland nördlich der Elbe – Pufferzone zwischen Franken und Dänen. Von Karls Eroberung über die Burg Esesfeld bis zur Grenze am Danewerk.
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Kein Stamm, sondern ein mächtiger Verband vieler Völker – erkennbar am Suebenknoten im Haar. Vom Semnonenhain bis zu den Alemannen und dem Namen „Schwaben“.
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Ein Fürstensohn der Cherusker, der Rom von innen kannte – und im Herbst 9 n. Chr. drei Legionen im Wald untergehen ließ. Was Tacitus berichtet, und warum der „Befreier Germaniens“ ein Mythos des 19. Jahrhunderts ist.
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Roms zäheste Gegner in Hessen: Krieger mit fast römischer Disziplin und einem Haareid als Mutprobe. Aus ihrem Namen (Chatti) wurde „Hessen“.
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Tacitus’ schwarz bemaltes Nachtheer – Kriegerbund und die umstrittene Brücke zu Odins Totenheer, Beleg und Deutung ehrlich getrennt.
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Eine 2.400 Jahre alte Statue mit Blattkrone, ein goldener Halsring, ein Prunkgrab: die Macht der frühen Kelten – mitten in Deutschland.
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Seefahrer der äußersten Bretagne, Zinnhändler und Verbündete der Veneter gegen Caesar.
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König Diviciacus herrschte laut Caesar bis Britannien; aus ihrem Land wurde Soissons.
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Laut Caesar der tapferste Stamm der Belger: 60.000 Krieger, zwei Aufstände, aus ihrem Land wurde Beauvais.
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Ihr Ruf nach dem Germanen Ariovist öffnete Caesar die Tür nach Gallien – Vesontio wurde Besançon.
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Aus ihrem Hauptort Condate wurde Rennes – armorikanischer Stamm, Verbündete im Aufstand gegen Caesar.
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Keltiberer am Duero, die ihr Ackerland jährlich neu verteilten – zäh gegen Hannibal und Rom.
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Aus ihrem Hauptort Caesarodunum wurde Tours – Verbündete des Vercingetorix, später Stadt des heiligen Martin.
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Aus ihrem Hauptort Vesunna wurde eine prächtige gallorömische Stadt – berühmt für den Turmtempel der Göttin Vesunna.
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Keltisches Bergvolk um Rodez, berühmt für Silber und rote Erde – ihr Name lebt im Rouergue weiter.
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Keltischer Stamm der Voralpen mit Sonderstatus – aus ihm stammte der Historiker Pompeius Trogus; Vaison & Die.
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Keltisch-ligurischer Bund um das Oppidum Entremont – ihr Sturz 123 v. Chr. gab der Provence ihren Namen.
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Keltenmacht am Zusammenfluss von Save und Donau, an der Stelle des heutigen Belgrad.
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Das Volk der Boudicca: ein gebrochenes Versprechen, eine gedemütigte Königin und der größte Aufstand Britanniens.
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Britanniens stärkstes Königreich vor der Eroberung, Volk des Cunobelinus und des Widerstandskämpfers Caratacus.
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Kelten am Zinn von Cornwall, deren Metall ganz Europa belieferte. Namensgeber von Devon.
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Kelten im Limousin, Verbündete des Vercingetorix. Aus ihrem Land wurden Limoges und das Limousin.
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Seefahrer an der Loire-Mündung, Nachbarn der Veneter. Aus ihrem Hafen wurde Nantes.
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Die Kelten Schottlands, die Rom nie unterwarf, und Calgacus mit einem Satz für die Ewigkeit.
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Das unbeugsame Volk in Südwales, das Caratacus Zuflucht gab und Rom jahrelang trotzte.
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Britanniens größtes Volk und Königin Cartimandua, die Rom treu blieb und Caratacus auslieferte.
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Bergvolk in Nordwales nahe der Druideninsel Anglesey, das Rom lange trotzte.
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Kelten der Ostalpen und Kern des Königreichs Noricum, berühmt für das norische Eisen.
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Kelten am Alpenrand, 15 v. Chr. von Rom unterworfen. Aus ihrem Land wurde Augsburg.
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Die keltischen Völker der Insel und der blutige Aufstand der Königin Boudicca gegen Rom 60/61 n. Chr.
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Keltische Krieger, die bis nach Kleinasien zogen und an die der biblische Galaterbrief gerichtet ist.
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Spaniens keltische Krieger, berühmt für ihr Schwert und den Widerstand von Numantia gegen Rom.
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Mächtigstes Keltenvolk der Poebene und Gründer von Mediolanum, dem heutigen Mailand.
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Das keltische Küstenvolk am Ärmelkanal, das den Römern als die entlegensten Menschen galt.
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Ein Volk auf beiden Seiten des Kanals: Fürst Commius gründete auch in Britannien ein Königreich.
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Ihre Stadt Avaricum wurde 52 v. Chr. Schauplatz einer der grausamsten Belagerungen des Gallischen Krieges.
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Kelten an der Atlantikküste um Saintes, Ziel des Helvetierzugs und später blühende römische Civitas.
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Kelten in den Sümpfen des Rheindeltas nahe unserer Region, die sich Caesar mit Guerillakrieg entzogen.
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Roms Verbündete um Langres, verwickelt in den Bataveraufstand und den Traum eines gallischen Sonderreichs.
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Schiffsbauer an der Atlantikküste um Poitiers, die Caesar eine Flotte bauten. Ihr Name lebt im Poitou weiter.
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Der letzte Widerstand des Gallischen Krieges: Lucterius und die Festung Uxellodunum 51 v. Chr.
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Roms treueste Verbündete in Gallien um das heutige Reims, die selbst im großen Aufstand 52 v. Chr. fest zu Rom hielten.
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Kelten zwischen Rhône und Alpen, früh von Rom unterworfen, deren Gesandte die Catilina-Verschwörung auffliegen ließen.
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Vom sagenhaften Gold von Tolosa bis zu den Galatern in Kleinasien, deren Name in den Wörtern welsch und Wales bis heute weiterlebt.
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Im heiligen Zentrum Galliens: Hier versammelten sich die Druiden, hier fiel 52 v. Chr. der Funke des großen Aufstands.
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Seemacht der keltischen Bretagne mit hochseetüchtigen Schiffen, deren Flotte 56 v. Chr. gegen Caesar unterging.
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Das Keltenvolk an der Seine, dessen Hauptort Lutetia zur Weltstadt Paris wurde.
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Das Volk des Vercingetorix, der ganz Gallien gegen Caesar einte, von Gergovia bis zur Belagerung von Alesia.
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Roms Brüder und Verwandte in Burgund: mächtig, verbündet und doch am Ende Teil des großen Aufstands, mit Bibracte als Zentrum.
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Die Kelten, die 387 v. Chr. unter Brennus Rom plünderten und Vae victis riefen, lange vor Caesar der Schrecken der Stadt am Tiber.
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Kelten an Mosel und Rhein, die besten Reiter Galliens, Namensgeber Triers, ein Volk genau auf der Grenze zwischen keltischer und germanischer Welt.
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Kein Wein, kein Luxus, kein Nachgeben: Caesars tapferstes Volk der Belger, das seine Legionen an der Sambre fast in die Vernichtung trieb.
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Der keltische Stamm der Schweiz, dessen großer Auswanderungszug 58 v. Chr. Caesar den Vorwand für den Gallischen Krieg gab. Name → Helvetia/CH.
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Weitverzweigter Keltenstamm von Norditalien bis Mitteleuropa, dessen Name bis heute in Böhmen (Boiohaemum) und Bologna nachhallt.
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Hochdorf, Glauberg und die Heuneburg: Gold, Bronzeliege und eine frühe Stadt nach mediterranem Vorbild, mitten in Deutschland.
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Langes Schwert, goldener Torques und der Kult um den Kopf: furchtlose Kämpfer, die selbst Rom schreckten, zwischen Beleg und Legende.
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1891 im jütländischen Moor gefunden: ein zerlegter Silberkessel voller Götter, Tiere und Rätsel – keltisch im Bild, im Norden geopfert. Ein ehrlicher Blick auf Dänemarks berühmtesten Fund.
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Fürstengräber, Druiden und Goldschätze: Wer die Kelten wirklich waren, warum sie kein Volk waren – und was sie im Rheinland hinterließen.
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Der westlichste Slawenstamm Europas in Ostholstein: Starigard, der heilige Hain des Prove und das Ende in Kreuzzug und Ostsiedlung.
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Am Ilmensee entstand die Verbindung, aus der die Rus wurde: Ladoga, Holmgard, Perun am Wolchow und die Birkenrindenbriefe.
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Gnesen, Mieszko I. und der Kaiser, der im Jahr 1000 barfuß einzog und wenige Wochen später in Aachen Karls Grab öffnete.
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Die Nestorchronik erzaehlt, wie die Awaren Dulebenfrauen vor ihre Wagen spannten – und wie sie selbst spurlos verschwanden.
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Vierzehn Fuersten lassen sich 845 in Regensburg taufen, Wenzel wird ermordet, Cosmas erfindet den Pflueger – was davon Beleg ist.
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Vom Herzogtum Pommerellen bis zur heutigen Regionalsprache – die einzige westslawische Ostseegruppe, die es bis heute gibt.
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Westslawisches Burgenvolk der Oberlausitz – 30 Burgen, Unterwerfung durch Heinrich I., Erbe der Sorben.
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Das Feldervolk am Dnjepr, aus dem laut Nestorchronik Kiew und die Kiewer Rus erwuchsen.
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Tribut an Chasaren und Kiew, 984 vom Wolfsschwanz geschlagen: Nachbarn und Brudervolk der Wjatitschen.
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Erst den Chasaren, dann Kiew untertan – ein tragender Stamm der Rus, Kern des Fürstentums Tschernigow.
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Westslawen an der unteren Elbe – im Wendland überlebte ihre Sprache bis ins 18. Jahrhundert.
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Eines der frühesten slawischen Fürstentümer – mit dem einzigartigen Einsetzungsritual auf dem Fürstenstein. Erbe: Kärnten & Slowenien.
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Wie die Serben kamen sie aus dem Norden – doch sie wählten den lateinischen Westen. Konstantin VII., Glagolica, Adria.
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Der Südslawen-Ast: wie ein Volk laut Konstantin VII. aus dem Norden über die Karpaten auf den Balkan zog.
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Der Waldstamm erschlug 945 Fürst Igor – Olgas vierfache Rache wurde zur berühmtesten Szene der Nestorchronik.
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Ostslawischer Bund um Smolensk und Polozk – an ihrem Handelsplatz Gnjozdowo trafen Slawen und Waräger aufeinander.
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Waräger auf den russischen Flüssen: Rurik, der Weg nach Byzanz, die Taufe von 988 – wie aus Nordmännern und Slawen ein Reich von Nowgorod bis Kiew wurde.
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Fürst Jaxa von Köpenick und der slawische Ursprung Berlins: warum die Hauptstadt, ihre Flüsse und ältesten Stadtteile slawische Namen tragen.
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Der einzige westslawische Stamm, der bis heute als Volk mit eigener Sprache in der Lausitz überlebt hat.
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Slawischer Stamm an der Havel um die Brennaburg, dessen letzter Fürst sein Land an Albrecht den Bären vererbte.
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Slawen an der Ostsee zwischen Oder und Weichsel, mit Wolin, dem Triglav-Kult und Otto von Bamberg.
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Mächtigster Slawenbund an der westlichen Ostsee, Verbündete Karls des Großen, mit Reric, der Mecklenburg und Fürst Niklot.
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Ein Bund freier Stämme ohne Fürst, mit dem Heiligtum Rethra, dem Aufstand von 983 und dem Bündnis mit dem Kaiser.
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Slawische Seemacht auf Rügen mit der Tempelburg Arkona und dem vierköpfigen Gott Svantevit, bis 1168 die Dänen kamen.
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Wikingerkönig von Dublin im 9. Jahrhundert, Gemahl der Aud und Stammvater einer Dynastie, die von Irland bis Island reichte.
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Sie baute heimlich ein Schiff, führte ihre Sippe übers Meer und wurde eine der größten Erstsiedlerinnen Islands, eine der stärksten Frauen der Wikingerzeit.
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Wegen Totschlags verbannt – und Gründer der Grönland-Siedlung. Der Mann, der einer Eisinsel den verlockenden Namen „Grünland“ gab.
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Um das Jahr 1000 in Nordamerika – 500 Jahre vor Kolumbus. L'Anse aux Meadows beweist es, das Fälljahr 1021 datiert es.
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Söldner in Byzanz, König von Norwegen, gefallen 1066 bei Stamford Bridge – sein Tod gilt als Ende der Wikingerzeit. Ein Leben wie eine Saga.
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Er einte Dänemark, ließ die Jelling-Steine setzen und brachte das Christentum – und steckt bis heute im Bluetooth-Logo (Binderune ᚼ + ᛒ).
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Ein Wikinger auf Englands Thron: König über England, Dänemark und Norwegen – und die oft falsch erzählte Legende, wie er den Gezeiten befahl.
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Vom Plünderer zum Herzog: 911 erhielt er die spätere Normandie und wurde zum Ahnherrn Wilhelms des Eroberers. Der echte Rollo hinter der „Vikings“-Serie.
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Eine verschworene Kriegerbruderschaft, die Festung Jomsborg und der Tod ohne Zittern: die berühmteste Elitetruppe der Wikinger – zwischen Sagenkodex und Fundlücke.
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Königssohn, kurz König von Norwegen, dann zweimal König von York: der letzte Wikingerkönig auf englischem Boden – zwischen Münzfund („ERIC REX") und Sagenkunst.
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Mit Gorm dem Alten beginnt die feste Königsreihe Dänemarks. Sein Stein von Jelling ehrt seine Frau Thyra – und sein Sohn Harald Blauzahn baute darauf ein ganzes Reich.
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1013 wurde Sven Gabelbart König von England – und starb fünf Wochen später. Der dänische Wikingerkönig, Vater Knuts des Großen, verwandelte Danegeld in Eroberung.
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Am 29. Juli 1030 fiel König Olav bei Stiklestad – und wurde zum ewigen Heiligen Norwegens. Wie eine verlorene Schlacht die Christianisierung des Nordens vollendete.
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Auf dem Jelling-Stein „Dänemarks Zier“ genannt – und laut 3D-Studie 2023 die meistgenannte Person der dänischen Wikingerzeit. Runenstein, Danevirke-Legende, Königsmacht.
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In York dichtet Egill in einer einzigen Nacht um seinen Kopf – und klagt später um seine ertrunkenen Söhne.
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Wie ein Skalde mit einem Preislied einen Jarl unsterblich machte – Einarr skálaglamm und die Vellekla.
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Zum Tode verurteilt, dichtet Óttarr in drei Nächten ein Loblied und rettet seinen Kopf – die Hǫfuðlausn.
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Norwegens letzter Hofdichter und sein Hákonarmál – wie Hákon der Gute in Walhall empfangen wird.
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Ivar der Knochenlose, Björn Eisenseite, Sigurd Schlange-im-Auge und das Große Heidnische Heer: der große Deep-Dive zu den Söhnen Ragnars – wo Sage, Serie und Geschichte sich treffen.
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Nordmänner als Leibwache des byzantinischen Kaisers: von Harald Hardrada über die Griechenland-Runensteine bis zu Halfdans Runen in der Hagia Sophia.
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Serienheld, Sagenkönig, Sammelfigur: Wie viel Geschichte steckt wirklich in Ragnar? Rauhhose, Aslaug, die Söhne und das lachende Ende in der Schlangengrube.
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Ein arabischer Gesandter beschreibt 922 die Rus an der Wolga – und ihr drastisches Schiffsbegräbnis.
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Ein früher Handelsplatz in Vorpommern mit Werkstätten, Fernhandel und rätselhaften Steinschiffssetzungen – nordische Bräuche an der deutschen Ostsee.
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Die „alte Burg“ der Ostsee-Slawen in Ostholstein: mächtiger Ringwall, Handel, Bistum 968 – Nachbar von Dänen und Sachsen.
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Eine der größten Handelsstädte der Ostsee an der Odermündung – und der beliebteste Kandidat für das sagenhafte Jomsborg. Was belegt ist und was Legende bleibt.
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Wikinger-Handel an der deutschen Ostseeküste: Werften, Fernhandel bis in die islamische Welt und ein spektakulärer Dirham-Silberschatz.
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Der größte Grenzwall des Nordens – rund 30 km quer durch Schleswig, ausgebaut gegen Karl den Großen. UNESCO-Welterbe auf deutschem Boden, ehrlich datiert (ältester Abschnitt um 737).
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808 zerstörte König Godfred diesen Ostsee-Markt und zwang die Kaufleute nach Haithabu – so wurde die berühmteste Wikingerstadt groß. Wahrscheinlicher Ort: Groß Strömkendorf bei Wismar.
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Tinnumburg, Archsumburg, Lembecksburg: Fliehburgen auf Sylt und Föhr – sichtbare Wikinger-Spuren an der deutschen Nordseeküste.
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Fast tausend Jahre lang ein Zentrum von Macht und Kult bei Lund – mit eigenem Tempel und Gold im Boden. Der reichste Fundplatz Südschwedens.
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Lange kannte man vier Ringburgen. 2014 spürten Forscher per Geophysik die fünfte auf: Borgring bei Køge. Verbrannte Tore, ein perfekter Kreis, seit 2023 UNESCO-Welterbe.
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Um 700 Markt, um 720 Münzprägung: In Ribe, Dänemarks ältester Stadt, entstanden die ersten Münzen Skandinaviens – und auf ihnen blickt ein Gesicht, das man Wodan nennt.
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Ein 1,8 kg schwerer Goldring, eine 48-Meter-Halle, Waffen im See: Am „Göttersee“ Tissø lag einer der größten Königshöfe der dänischen Wikingerzeit.
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Kreisrund, auf den Meter genau, mit vier Toren: Um 980 baute Harald Blauzahn seine Ringburgen. Die fünfte fand man 2014 per Laserscan. Seit 2023 UNESCO-Welterbe.
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Der goldene Tempel und das Neunjahresopfer bei Adam von Bremen – und was die Archäologie (Pfostenreihen, Halle) wirklich hergibt.
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Götterheim auf Fünen: Goldhort, 48-Meter-Halle und der Hafen Lundeborg. Ein Zentralort lange vor den Wikingerstädten.
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Handel und ein Wikinger-Statthalter am Niederrhein – die leise Seite der Wikingerzeit.
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Silber aus dem Orient, Bernstein, Pelze und Sklaven: Haithabu war einer der größten Handelsplaetze der Wikingerzeit und das Tor zwischen Nord- und Ostsee.
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Harald Blauzahns gewaltiger Runenstein in Jelling – Daenemarks Geburtsurkunde und UNESCO-Welterbe. Der König, der ein Land einte und sein Volk taufte.
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Ein fast 9.000 Jahre altes Grab mit Geweih-Stirnschmuck – eine der ältesten und rätselhaftesten Bestattungen Europas.
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Prunkhelme, Bootgräber, Pressblech und Tierstil – die glänzende Werkstatt, in der die Wikingerkunst geboren wurde.
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Um 1400 v. Chr. zieht ein bronzenes Pferd die goldene Sonne über den Himmel – und dasselbe Bild begegnet uns viel später in der Edda wieder: Sól, gezogen von Árvakr & Alsviðr.
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Eine winzige Silberfigur auf einem Thron, zwei Vögel an den Lehnen: Odin auf Hlidskjalf mit Hugin und Munin? Der Lejre-Fund von 2009 – und der Streit, ob hier ein Gott oder eine Göttin sitzt.
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2020 fand ein Sondengänger fast ein Kilo Gold nahe Jelling – riesige Brakteaten und eine Runenzeile: „Er ist Odins Mann“ – die älteste bekannte Nennung des Gottes.
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Zwei Prunkhörner aus Gold, eine der ältesten Runeninschriften des Nordens – und ein spektakulärer Diebstahl 1802. Gold, Runen und ein Krimi, ehrlich erzählt.
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Nydam, Illerup, Ejsbøl: Warum germanische Sieger die komplette Ausrüstung geschlagener Heere im Moor versenkten.
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Spillings, Cuerdale, Vale of York: drei vergrabene Silberschätze und das weltweite Handelsnetz der Wikinger.
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Über tausend Jahre Kult im Moor: Thüringens am besten ausgegrabenes germanisches Heiligtum mit Holzidolen und Moorleichen.
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Das „deutsche Stonehenge" an der Elbe (um 2300 v. Chr.): Sonnenausrichtung, rituelle Schächte – und warum es nicht germanisch ist.
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Ein Mann aus dem Nahen Osten in Thüringens germanischer Elite, der älteste westgermanische Runenkamm und eine Norwegerin.
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Vor 4000 Jahren: Bronze, Fürstengräber und die Himmelsscheibe von Nebra – eine der ältesten Himmelsdarstellungen der Welt.
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Das berühmte Relief ist christlich (um 1170), die „gebogene Irminsul“ eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Beleg statt Mythos.
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Reiter auf achtbeinigen Pferden, Langschiffe und Götter: Auf den gotlaendischen Bildsteinen erzählten die Menschen ihre Sagen in Stein – Jahrhunderte vor der Edda.
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Ein Königsschiff voller Gold unter einem Huegel und der berühmte Prachthelm: Sutton Hoo oeffnet ein Fenster in die germanische Heldenwelt des Beowulf.
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Von Haithabu bis Aachen: Wo die Nordmänner in Deutschland wirklich waren – als Nachbarn, Händler und, für ein paar harte Jahre, als Plünderer am Rhein.
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991 fiel Byrhtnoth bei Maldon – und England zahlte den Wikingern zum ersten Mal Danegeld: 10.000 Pfund Silber. Ein Tribut, der den Norden reich machte.
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Repton und Torksey: ein Massengrab und eine 55-Hektar-Winterstadt machen die Wikingerinvasion Englands greifbar.
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955 der Zehn-Standarten-Bluff, 961 der Tod Hákons des Guten – zwei Schlachten, ein Königsschicksal.
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Am 25. September 1066 fiel Harald Hardrada. Warum die Schlacht als Ende einer Epoche gilt – und warum die berühmte Brücken-Episode nur eine späte Legende ist.
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Manche Isländer tragen eine Gen-Linie indigener Amerikaner. Kam um 1000 eine Frau aus Vinland mit? Zwischen Beleg und Hypothese.
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Als Chlodwig die Alemannen schlug und sich taufen ließ – und Europa katholisch wurde. Direkt vor unserer Haustür.
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881 zogen die Nordmänner den Rhein hinauf – durch Jülich und Zülpich bis vor die Tore der Kaiserstadt Aachen.
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Asselt, Nijmegen, Leuven: Wie die Wikinger an Rhein und Maas überwinterten – und 891 gestoppt wurden.
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Rund 500 Jahre vor Kolumbus: Leif Eriksson, die Vinland-Sagas und der archaeologische Beweis von L'Anse aux Meadows in Neufundland.
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Schild an Schild, Speer voran: Wie die Wikinger wirklich kämpften – Schildwall, Waffen und warum die Schlacht disziplinierter war, als der Mythos glauben macht.
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Kaum zwei Zentimeter, aus hauchdünnem Goldblech: rund 3000 Goldmännchen, allein 2594 auf Bornholm. Götterpaare, Tänzer, Opfergaben – und ein bis heute ungelöstes Rätsel.
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Urkräfte des Nordens: Feinde und Verwandte der Götter zugleich, von Ymir bis Surtur – und warum ohne sie die Welt nicht wäre.
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Der große Überblick: Blót, Jól, Winternächte, Álfablót, Nerthus-Umzug und das ganze germanische Festjahr – ehrlich getrennt von der modernen Achtfest-Rekonstruktion.
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Blót, Sumbel, Feste im Jahreskreis, Namensweihe, Bestattung – die Rituale der Wikinger im Überblick.
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Ostslawen am Oka, die sich am längsten Kiew und dem Christentum widersetzten – aus ihrem Land wuchs Moskau.
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Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnasadh: die vier Feuerfeste, die das keltische Jahr gliederten, ehrlich getrennt vom modernen achtfachen Jahresrad.
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Das keltische Fest der Toten zu Winterbeginn, wenn die Grenze zur Anderswelt dünn wird. Der echte Ursprung hinter Halloween.
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Wie aus dem germanischen Glauben das Christentum wurde – durch Mission, Schwert und Kompromiss. Und was vom Alten blieb: in Wochentagen, Bräuchen und auf dem Steinkreuz.
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Auf dem Altar lag ein Ring, mit Opferblut gerötet – auf ihm schwor man die heiligsten Eide. Von der Eyrbyggja saga bis zu den 65 Eisenringen von Lilla Ullevi.
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Warum Jul auch ein Fest der Ahnen ist: Speise im Götterwinkel, das Herdfeuer als Sitz der Manen, der Minni-Trunk – und ein warmes Licht für die Toten in der dunkelsten Zeit.
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Namensweihe mit Wasser, Eheschließung mit Handschlag und Ring, würdiger Abschied: wie Heiden die Schwellen des Lebens feiern – und was heute daraus wird.
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Bestattungsbräuche, das Erbbier und die Bautasteine am Weg (Hávamál): wie unsere Vorfahren Abschied nahmen – und ein leiser Bogen zum Gedenkstein von heute.
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Barbarossa im Kyffhäuser, Widukind im Hügel, Alarich im Busento: Woher der Glaube an die Schläfer im Berg kommt – und was die Isländersagas dazu erzählen.
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Blót und Sumbel erklärt: Thingfrieden, Trankopfer, das Horn im Kreis. Wie moderne Heiden die alten Feste feiern – ehrlich getrennt in Beleg und Rekonstruktion.
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Der alte Glaube wird wieder gelebt: Vereine, Struktur, gelebte Praxis – und warum die ehrliche Quellenkritik ihr Kern ist.
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Arkils Thingplatz und Anundshög, der größte Grabhügel Schwedens – Orte von Recht und Ahnenkult.
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Für die Nordleute war ein Traum eine Warnung: Gíslis zwei Traumfrauen, Guðrúns vier Ehen – das Schicksal, das man liest, aber nicht wenden kann.
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Der Zauberritt der nordischen Nacht: gandr als Stab, Wolf und entsandter Geist zugleich – und warum der Hexenbesen erst viel später kam.
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Vergiss den Weihnachtsmann: Island hat 13 Trolljungen und ihre kinderkochende Mutter. Alte Trollsage, junge Weihnachtsrolle – ehrlich erklärt.
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Wer kein neues Kleid bekommt, den holt die riesige Weihnachtskatze. Hinter der Schauergeschichte steckt das Wollhandwerk – und ein Mythos-Check.
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Germanisches Mittsommer, keltisches Litha, slawisches Kupala – Feuer, Wasser, Kräuter. Ehrlich getrennt in Beleg und moderne Rekonstruktion.
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War Ostara eine echte Göttin? Eher Grimm. Was die Germanen im Frühjahr wirklich feierten – und was an Hase und Ei dran ist.
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Odins Geisterheer der Raunächte, das durch den Sturm braust – nordisch als Oskoreia, bei uns im Rheinland und der Eifel.
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Honig, Wasser, Zeit: Wie Met gebraut wurde, warum er bei jedem Fest floss – und weshalb die Dichtkunst selbst als der „Met der Poesie“ galt.
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Versammlung freier Maenner, Gesetzessprecher aus dem Gedaechtnis, das islaendische Althing von 930: Wie die Wikinger ohne König Recht und Ordnung schufen.
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Das nordische Winterfest zur Sonnenwende: Met, Schwur und Gedenken in der dunkelsten Zeit – und welche Spuren von Jul bis in unser Weihnachten reichen.
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Die uralte Nord-Süd-Route über den trockenen Geestrücken Jütlands – Knotenpunkt bei Haithabu und Danewerk. Mit ehrlichem Check: „Straße“ ist ein zu großes Wort.
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Ringkampf, ein raues Ballspiel, Hebesteine und Hnefatafl: wie sich die Wikinger fit hielten und den Winter vertrieben – zwischen Saga und ehrlicher Quellenlage.
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Warm, leicht, honiggolden: Bernstein war das „Gold des Meeres“ – von der Steinzeit bis zu den Wikingern begehrt. Was das versteinerte Baumharz über Handel und Schmuck verrät.
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Ein Kamm war das häufigste Ding im Beutel eines Wikingers – aus Geweih, oft von weit her. Wie ein moderner Eiweißtest den Fernhandel entlarvte, und dass Nordmänner gepflegt waren.
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Grau und braun? Von wegen. Die Wikinger trugen leuchtendes Rot, tiefes Blau und sattes Gelb – aus Krapp, Waid und Reseda. Der „graue Wikinger“ ist ein Filmmythos.
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Tiefschwarz, federleicht, elektrisch wie Bernstein: Gagat war schon bei Römern und Wikingern begehrt – ein Schmuckstein aus versteinertem Holz, dem man Schutz zuschrieb.
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Beifuß, Wegerich, Lauch – und Wodan mit neun Zauberzweigen: Der altenglische Neun-Kräuter-Segen zeigt, wie germanische Heilkunde zwischen Kräutern, Runen und Göttern lag.
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1936 fand ein Bauer auf Gotland die größte Werkzeugkiste der Wikingerzeit: rund 200 Werkzeuge eines Schmieds und Holzhandwerkers. Das Handwerk hinter den schönen Dingen.
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Ein König in der Mitte, umzingelt von Angreifern: Hnefatafl war das Brettspiel der Wikinger, lange vor dem Schach. Ein ungleiches Spiel um Flucht und Umzingelung.
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Rund 170 Schwerter tragen denselben Namen in der Klinge: +VLFBERH+T. Woher die beste Klinge des Nordens kam, warum sie so gut war – und wie der Rhein darin steckt.
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Ein reich geschnitztes Schiff, zwei Frauen, ein Wagen und vierzehn Pferde: Das Oseberg-Grab von 834 ist eines der prächtigsten der Wikingerzeit – voller Rätsel.
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Ein Armring, zerhackt und gewogen: So bezahlte man im Norden, lange vor eigenen Münzen. Was Hacksilber, Dirhams und kleine Prüfkerben über die Wikinger-Wirtschaft verraten.
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Leuchtend rote Karneol-Perlen aus den Gräbern der Wikingerzeit kamen aus tausenden Kilometern Ferne. Was der rote Stein über Handel, Rang und Schönheit verrät.
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Schiffsförmige Steinsetzungen wie Ales stenar stehen bis heute in der Landschaft: Grab, Denkmal und ein Bild für die letzte Fahrt – ein Schiff, das die Zeit überdauert.
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Um 1070 als Sperre versenkt, 1962 geborgen: fünf sehr verschiedene Wikingerschiffe – vom Hochsee-Frachter bis zum 30-Meter-Kriegsschiff aus Dublin.
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Das Schiff als letzte Fahrt: drei Formen der Beisetzung, Ibn Fadlans Augenzeugenbericht, Oseberg & Sutton Hoo – und ein ehrlicher Mythos-Check zum flammenden Schiff auf See.
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Was Ibn Fadlan wirklich über die tätowierten Rus schrieb – und warum Vegvísir & Co. keine Wikinger-Tattoos sind.
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Kämme in jedem Grab, Waschtag am Samstag, gepflegte Bärte: Die Wikinger waren alles andere als ungewaschene Barbaren.
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Fibeln, Arm- und Halsringe, Thorshammer: Schmuck war Schönheit, Statussymbol und zerhacktes Zahlungsmittel zugleich.
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Freyfaxi, das Pferd des Gottes Freyr, und der seltsame Hauskult des Völsa þáttr: wie der alte Fruchtbarkeitsglaube weiterlebte.
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Vergoldete Bronze am Mast der Langschiffe – prachtvolle Kunst, die später auf Kirchtürmen weiterlebte.
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Uralte Butter, tief im Moor vergraben: natürlicher Kühlschrank – oder Opfer an die Mächte der Tiefe?
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Das altnordische Wort für den stillsten Schrecken der Seefahrt: Orientierung verlieren, blind treiben – und wie hafvilla Bjarni Herjólfsson vor Amerika führte.
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Tacitus’ Lob, Seherinnen, Mitgift – verglichen mit den Wikingerfrauen (Schlüssel, Erbe, Bj 581). Ein ehrlicher Vergleich.
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Kein Horn am Helm, kein Dauerkrieg: Die meisten Wikinger waren Bauern und Handwerker. Wie der Alltag im rauchigen Langhaus wirklich aussah.
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Wendig, schnell, seetuechtig: Wie die Langschiffe aus Oseberg und Gokstad gebaut waren – und warum sie den Wikingern die halbe Welt eroeffneten.
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Schluesselgewalt, Erb- und Scheidungsrecht, das raetselhafte Kriegergrab von Birka: die starke und zugleich begrenzte Rolle der Frau in der Wikingerzeit.
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Krieger in heiliger Kampfwut, im Fell von Baer oder Wolf: Was die Quellen über Berserker und Ulfhednar wirklich sagen – und was spätere Legende ist.
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Hörnerhelme, schmutzige Barbaren, Schädelbecher – der ehrliche Faktencheck der bekanntesten Klischees.
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Trugen Wikinger Hörnerhelme? Nein – aber echte nordische Hörnerhelme gibt es: die Veksø-Helme aus der Bronzezeit, um 900 v. Chr. Kulthelme aus dem Moor, kein Kampfgerät.
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Von Freyja bis zur Schildmaid: gravierte Geschenke mit Bedeutung, die Frauen wirklich begeistern.
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„ek ann þér" – nordische Liebesworte und ehrlich erklärte Sprüche für gravierte Geschenke zu zweit.
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Odin, Thor, Loki oder Freyja? Finde heraus, welcher nordische Gott zu deinem Wesen passt – und mach den Test.
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Der berühmteste Wikinger-Irrtum stammt aus einer Wagner-Oper von 1876. Was echte Wikinger wirklich auf dem Kopf trugen.
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Rippen wie Flügel: die berüchtigtste Wikinger-Grausamkeit – oder ein missverstandener Skaldenvers? Ein quellenkritischer Check.
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Der Schädelbecher-Mythos geht auf einen Übersetzungsfehler von 1636 zurück. Was die Wikinger wirklich in der Hand hielten.
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Welches Material passt zu deinem Motiv? Naturschiefer, Echtholz und Kristallglas im ehrlichen Vergleich – aus unserer Manufaktur.
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Vom Kämpfer bis zum Weisen: gravierte Geschenkideen mit Charakter, die wirklich ankommen – nach Typ und Anlass sortiert.
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Abwischen, einölen, aufhängen: die einfache Anleitung, damit deine gravierte Schieferplatte lange strahlt.
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Lebensbaum, Nornen, Runen und Namensgravur: bedeutungsvolle Geschenke zu Hochzeit, Taufe und Namensfest.
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Warum wird die Gravur auf dunklem Schiefer hell? Die Physik, das Handwerk und warum wir Naturschiefer lieben.
Weiterlesen →Götter, Runen und Symbole – als lasergravierte Kunst aus unserer Manufaktur.
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