Von Lindisfarne 793 bis Stamford Bridge 1066 – und die Spuren der Wikinger mitten in Deutschland.
Die Wikingerzeit reicht von etwa 793 bis 1066 – von den ersten Überfällen bis zum Ende einer Epoche. Doch die Wikinger waren weit mehr als Plünderer: Sie waren Händler, Entdecker und Siedler, die von Nordamerika bis Byzanz reisten.
Als Beginn der Wikingerzeit gilt der Überfall auf das Kloster Lindisfarne 793. In den folgenden Jahrhunderten fuhren die Nordmänner nach England, Irland, Frankreich, in die Rus und bis nach Vinland (Nordamerika).
Auch Deutschland trägt Spuren: der große Handelsplatz Haithabu und das Danewerk im Norden, und die Rheinzüge, bei denen 881/882 sogar Aachen, Köln und Prüm brannten. Mehr dazu: Wikinger in Deutschland.
Das Ende der Wikingerzeit markiert oft die Schlacht von Stamford Bridge 1066, in der der norwegische König Harald Hardrada fiel. Danach verschwanden die Wikinger nicht – ihre Kultur ging in den Reichen des Mittelalters auf.
Unser Wissen stammt aus Grabfunden, Runensteinen, Schiffen wie dem von Oseberg – und aus Chroniken und Sagas. Auch die Vorgeschichte gehört dazu: die Wikinger im Überblick und die germanischen Stämme.

Kleiner Weser-Stamm, den Tacitus als Schicksalsgenossen der Cherusker nennt – Aufstieg und Fall eines Kleinvolks.
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Kleiner Stamm im Raum Lüneburg, von Tacitus genannt: was die Quellen hergeben und was Deutung bleibt.
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Kleiner germanischer Stamm im Nordwesten, genannt von Tacitus – sein Name könnte in der Hase weiterleben.
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Germanenstamm am Niederrhein, verwandt mit den Sugambrern – aus ihrem Land wurde die Colonia Ulpia Traiana.
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Kleiner germanischer Stamm im Osten der Niederlande, genannt von Tacitus – sein Name lebt in Twente weiter.
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Südschwedisches Volk aus Götaland, Heimat des Helden Beowulf – Rivalen der Svear, Wurzel Schwedens.
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Germanisches Königreich Mitteldeutschlands, 531 an der Unstrut zerschlagen – König Herminafrid stürzt in Zülpich. Der Name lebt in Thüringen.
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Belgisch-germanischer Stamm, laut Caesar Nachfahren der Kimbern – 57 v. Chr. wurden 53.000 in die Sklaverei verkauft.
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Im Heideland der Kempen siedelte Julian 358 die Salfranken an – Keimzelle der Merowinger und des Frankenreichs.
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Bataver-Nachbarn in Holland, gefürchtete Reiter Roms und Mitträger des Aufstands 69 unter Brinno – ihr Land wird Kennemerland.
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Germanisches Volk im heutigen Schweden, von Tacitus für seine Flotten gerühmt, Vorläufer der Svear und der Wikinger.
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Die Bernsteinsammler der Ostsee: sie lasen das Gold der See, das erst der Handel mit Rom wertvoll machte.
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Ein nördliches Germanenvolk, das Tacitus als Besonderheit hervorhebt, weil über sie eine Frau herrschte.
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Zwei Völker mitten in Germanien, die laut Tacitus gallisch bzw. pannonisch sprachen: nicht alles war germanisch.
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Suebisches Volk am Rand der Karpaten, das in den Markomannenkriegen kühl mit Rom verhandelte.
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Kleines Donauvolk, Nachbarn der Markomannen, dessen Anführer in den Markomannenkriegen zu Rom überlief.
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Mächtiger germanischer Stämmebund zwischen Oder und Weichsel, Herr über den Bernsteinweg im Osten Germaniens.
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Ihr heiliger Hain war dem Götterpaar der Alcis geweiht, germanische Zwillingsgötter aus früher Zeit.
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Ein heimatlos gewordenes Volk an der Ems und die bewegende Rede des Boiocalus um ein Stück Land.
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Der Angrivarierwall trennte sie von den Cheruskern und wurde 16 n. Chr. zum Schlachtfeld gegen Germanicus.
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Germanisches Reitervolk des 3. Jahrhunderts, das bis Italien vorstieß, bezeugt vom Augsburger Siegesaltar.
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Verwandt mit den Chatten, ein Rheinstamm, der im Frankenbund aufging. Name im Gau Hattuaria/Hetter.
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Aus kleinen Rheinstämmen wuchs der mächtigste germanische Bund, der unter Chlodwig Gallien einte, unser Heimatland als Herzstück.
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Germanischer Stamm am Oberrhein um Straßburg, dritter im Bund der Rheingermanen neben Nemetern und Vangionen.
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Ein Niederrheinstamm, der im Frankenbund aufging, ein Musterbeispiel dafür, wie aus vielen Völkern die Franken wurden.
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Eines der ersten germanischen Völker, das Griechen und Römern begegnete, weit im Osten am Schwarzen Meer.
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Von Tacitus an der Weichsel genannt: die frühen Goten mit starker Königsmacht, bevor sie nach Süden zogen.
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Das älteste und vornehmste Suebenvolk, Hüter des heiligen Hains, in dem der ganze Bund seinen Ursprung sah.
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Ostgermanisches Volk, eng mit den Goten verwandt, das nach Attilas Tod ein Reich an der Donau errichtete.
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Der dritte Stamm der großen Wanderung nach Britannien: aus Jütland nach Kent und auf die Insel Wight.
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Nordsee-Stamm im Bund der Nerthus-Völker, verewigt in einer eigenen Rechtsquelle und in einer Sage bei Prokop.
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Aus diesem ostgermanischen Volk kam Odoaker, der 476 den letzten weströmischen Kaiser absetzte.
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Germanischer Rheinstamm um Speyer, von Rom als Grenzvolk angesiedelt. Aus Nemetum wurde Speyer.
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Germanischer Rheinstamm um Worms: aus Borbetomagus wurde Worms, später Königssitz der Burgunder.
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Mächtiger Stamm am Niederrhein, Roms Gegner, verewigt im Taufwort an Chlodwig: Beuge deinen Nacken, stolzer Sugambrer.
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Zwei germanische Stämme, deren Rheinübergang 55 v. Chr. in einem Massaker endete, für das Caesar selbst in Rom kritisiert wurde.
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Ein germanischer Stamm aus dem heutigen Schleswig, der nach Britannien zog und England (Angla-land) den Namen gab.
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Freies Küstenvolk auf Warften, Händler und Seefahrer der Nordsee, die sich Rom und den Franken lange entzogen.
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Vom Osten bis Nordafrika: Geiserichs Seereich, die Plünderung Roms 455, und warum das Wort Vandalismus ein neuzeitliches Zerrbild ist.
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Ein Reich am Rhein um Worms, der Untergang 436, und daraus wuchs der historische Kern der Nibelungensage.
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Ein germanischer Stamm am Rhein, den Agrippa nach Köln umsiedelte, mitten in unserer Heimat. Aus ihrer Colonia wurde Köln.
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Gefürchtete Nordseeräuber, Nachbarn der Wikinger und Karls des Großen härteste Gegner, von Widukind bis zur Christianisierung.
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Von der sagenhaften Heimat im Norden bis zur Plünderung Roms: Wulfilas Bibel, Alarich, Theoderich, ein Volk verändert die Weltgeschichte.
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Ambiorix vernichtete 54 v. Chr. anderthalb römische Legionen im Land zwischen Rhein, Maas und Eifel, mitten in unserer Heimat, und Caesar rächte sich furchtbar.
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Der große Wanderzug aus dem Norden, die Katastrophe von Arausio 105 v. Chr. und der Cimbernschrecken, der Rom Generationen lang in Angst hielt.
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Von der Ostseeküste bis an die Donau: ein ostgermanisches Wandervolk, dessen Königreich Odoaker 487 zerschlug. Name → Rügen (umstritten).
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Gefürchtete Krieger der Völkerwanderung, und das einzige Volk, von dem Prokop eine Rückkehr in den hohen Norden, nach Thule, überliefert.
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Seefahrer und Piraten der Nordseeküste auf Warften, von Tacitus als edelstes Volk gelobt, von Plinius als arme Schlammbewohner beschrieben, frühe Wikinger.
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Der Stamm und das Heiligtum der Göttin Tanfana, das Germanicus in einer Nacht dem Erdboden gleichmachte.
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Roms unruhige Nachbarn an der Donau, mit den Markomannen verbündet, und das berühmte Regenwunder der Markomannenkriege.
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Heimat der Seherin Veleda, Widerstand gegen Rom, und einer der blutigsten Bruderkriege der germanischen Welt.
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König Marbods Reich in Böhmen und die großen Markomannenkriege gegen Mark Aurel, ein frühes Vorzeichen der Völkerwanderung.
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Vom Elbstamm zum Königreich in Italien, und die Ursprungssage, in der Wodan ihnen den Namen gibt, ein Beleg des festländischen Wodan-Kults.
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Die germanische Seherin, deren Wort im Bataveraufstand Krieg und Frieden lenkte, verehrt wie eine Gottheit. Über die Macht der Seherinnen.
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Roms germanische Elitereiter im Rheindelta, die in Rüstung durch den Rhein schwammen. Ihr Aufstand 69/70 und der Gott Hercules Magusanus.
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Der Stammesbund am Oberrhein, alle Männer. Von den Römerkriegen bis Chlodwig, und der Name, mit dem halb Europa Deutschland nennt.
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Roms verlässlichster Handelsstamm, der als einziger frei in den Provinzen handeln durfte, und ihr heiliger Salzkrieg gegen die Chatten.
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Das Sachsenland nördlich der Elbe – Pufferzone zwischen Franken und Dänen. Von Karls Eroberung über die Burg Esesfeld bis zur Grenze am Danewerk.
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Kein Stamm, sondern ein mächtiger Verband vieler Völker – erkennbar am Suebenknoten im Haar. Vom Semnonenhain bis zu den Alemannen und dem Namen „Schwaben“.
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Ein Fürstensohn der Cherusker, der Rom von innen kannte – und im Herbst 9 n. Chr. drei Legionen im Wald untergehen ließ. Was Tacitus berichtet, und warum der „Befreier Germaniens“ ein Mythos des 19. Jahrhunderts ist.
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Roms zäheste Gegner in Hessen: Krieger mit fast römischer Disziplin und einem Haareid als Mutprobe. Aus ihrem Namen (Chatti) wurde „Hessen“.
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Tacitus’ schwarz bemaltes Nachtheer – Kriegerbund und die umstrittene Brücke zu Odins Totenheer, Beleg und Deutung ehrlich getrennt.
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Eine 2.400 Jahre alte Statue mit Blattkrone, ein goldener Halsring, ein Prunkgrab: die Macht der frühen Kelten – mitten in Deutschland.
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Seefahrer der äußersten Bretagne, Zinnhändler und Verbündete der Veneter gegen Caesar.
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König Diviciacus herrschte laut Caesar bis Britannien; aus ihrem Land wurde Soissons.
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Laut Caesar der tapferste Stamm der Belger: 60.000 Krieger, zwei Aufstände, aus ihrem Land wurde Beauvais.
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Ihr Ruf nach dem Germanen Ariovist öffnete Caesar die Tür nach Gallien – Vesontio wurde Besançon.
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Aus ihrem Hauptort Condate wurde Rennes – armorikanischer Stamm, Verbündete im Aufstand gegen Caesar.
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Keltiberer am Duero, die ihr Ackerland jährlich neu verteilten – zäh gegen Hannibal und Rom.
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Aus ihrem Hauptort Caesarodunum wurde Tours – Verbündete des Vercingetorix, später Stadt des heiligen Martin.
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Aus ihrem Hauptort Vesunna wurde eine prächtige gallorömische Stadt – berühmt für den Turmtempel der Göttin Vesunna.
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Keltisches Bergvolk um Rodez, berühmt für Silber und rote Erde – ihr Name lebt im Rouergue weiter.
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Keltischer Stamm der Voralpen mit Sonderstatus – aus ihm stammte der Historiker Pompeius Trogus; Vaison & Die.
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Keltisch-ligurischer Bund um das Oppidum Entremont – ihr Sturz 123 v. Chr. gab der Provence ihren Namen.
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Keltenmacht am Zusammenfluss von Save und Donau, an der Stelle des heutigen Belgrad.
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Das Volk der Boudicca: ein gebrochenes Versprechen, eine gedemütigte Königin und der größte Aufstand Britanniens.
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Britanniens stärkstes Königreich vor der Eroberung, Volk des Cunobelinus und des Widerstandskämpfers Caratacus.
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Kelten am Zinn von Cornwall, deren Metall ganz Europa belieferte. Namensgeber von Devon.
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Kelten im Limousin, Verbündete des Vercingetorix. Aus ihrem Land wurden Limoges und das Limousin.
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Seefahrer an der Loire-Mündung, Nachbarn der Veneter. Aus ihrem Hafen wurde Nantes.
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Die Kelten Schottlands, die Rom nie unterwarf, und Calgacus mit einem Satz für die Ewigkeit.
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Das unbeugsame Volk in Südwales, das Caratacus Zuflucht gab und Rom jahrelang trotzte.
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Britanniens größtes Volk und Königin Cartimandua, die Rom treu blieb und Caratacus auslieferte.
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Bergvolk in Nordwales nahe der Druideninsel Anglesey, das Rom lange trotzte.
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Kelten der Ostalpen und Kern des Königreichs Noricum, berühmt für das norische Eisen.
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Kelten am Alpenrand, 15 v. Chr. von Rom unterworfen. Aus ihrem Land wurde Augsburg.
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Die keltischen Völker der Insel und der blutige Aufstand der Königin Boudicca gegen Rom 60/61 n. Chr.
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Keltische Krieger, die bis nach Kleinasien zogen und an die der biblische Galaterbrief gerichtet ist.
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Spaniens keltische Krieger, berühmt für ihr Schwert und den Widerstand von Numantia gegen Rom.
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Mächtigstes Keltenvolk der Poebene und Gründer von Mediolanum, dem heutigen Mailand.
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Das keltische Küstenvolk am Ärmelkanal, das den Römern als die entlegensten Menschen galt.
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Ein Volk auf beiden Seiten des Kanals: Fürst Commius gründete auch in Britannien ein Königreich.
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Ihre Stadt Avaricum wurde 52 v. Chr. Schauplatz einer der grausamsten Belagerungen des Gallischen Krieges.
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Kelten an der Atlantikküste um Saintes, Ziel des Helvetierzugs und später blühende römische Civitas.
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Kelten in den Sümpfen des Rheindeltas nahe unserer Region, die sich Caesar mit Guerillakrieg entzogen.
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Roms Verbündete um Langres, verwickelt in den Bataveraufstand und den Traum eines gallischen Sonderreichs.
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Schiffsbauer an der Atlantikküste um Poitiers, die Caesar eine Flotte bauten. Ihr Name lebt im Poitou weiter.
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Der letzte Widerstand des Gallischen Krieges: Lucterius und die Festung Uxellodunum 51 v. Chr.
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Roms treueste Verbündete in Gallien um das heutige Reims, die selbst im großen Aufstand 52 v. Chr. fest zu Rom hielten.
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Kelten zwischen Rhône und Alpen, früh von Rom unterworfen, deren Gesandte die Catilina-Verschwörung auffliegen ließen.
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Vom sagenhaften Gold von Tolosa bis zu den Galatern in Kleinasien, deren Name in den Wörtern welsch und Wales bis heute weiterlebt.
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Im heiligen Zentrum Galliens: Hier versammelten sich die Druiden, hier fiel 52 v. Chr. der Funke des großen Aufstands.
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Seemacht der keltischen Bretagne mit hochseetüchtigen Schiffen, deren Flotte 56 v. Chr. gegen Caesar unterging.
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Das Keltenvolk an der Seine, dessen Hauptort Lutetia zur Weltstadt Paris wurde.
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Das Volk des Vercingetorix, der ganz Gallien gegen Caesar einte, von Gergovia bis zur Belagerung von Alesia.
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Roms Brüder und Verwandte in Burgund: mächtig, verbündet und doch am Ende Teil des großen Aufstands, mit Bibracte als Zentrum.
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Die Kelten, die 387 v. Chr. unter Brennus Rom plünderten und Vae victis riefen, lange vor Caesar der Schrecken der Stadt am Tiber.
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Kelten an Mosel und Rhein, die besten Reiter Galliens, Namensgeber Triers, ein Volk genau auf der Grenze zwischen keltischer und germanischer Welt.
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Kein Wein, kein Luxus, kein Nachgeben: Caesars tapferstes Volk der Belger, das seine Legionen an der Sambre fast in die Vernichtung trieb.
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Der keltische Stamm der Schweiz, dessen großer Auswanderungszug 58 v. Chr. Caesar den Vorwand für den Gallischen Krieg gab. Name → Helvetia/CH.
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Weitverzweigter Keltenstamm von Norditalien bis Mitteleuropa, dessen Name bis heute in Böhmen (Boiohaemum) und Bologna nachhallt.
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Hochdorf, Glauberg und die Heuneburg: Gold, Bronzeliege und eine frühe Stadt nach mediterranem Vorbild, mitten in Deutschland.
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Langes Schwert, goldener Torques und der Kult um den Kopf: furchtlose Kämpfer, die selbst Rom schreckten, zwischen Beleg und Legende.
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1891 im jütländischen Moor gefunden: ein zerlegter Silberkessel voller Götter, Tiere und Rätsel – keltisch im Bild, im Norden geopfert. Ein ehrlicher Blick auf Dänemarks berühmtesten Fund.
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Fürstengräber, Druiden und Goldschätze: Wer die Kelten wirklich waren, warum sie kein Volk waren – und was sie im Rheinland hinterließen.
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Der westlichste Slawenstamm Europas in Ostholstein: Starigard, der heilige Hain des Prove und das Ende in Kreuzzug und Ostsiedlung.
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Am Ilmensee entstand die Verbindung, aus der die Rus wurde: Ladoga, Holmgard, Perun am Wolchow und die Birkenrindenbriefe.
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Gnesen, Mieszko I. und der Kaiser, der im Jahr 1000 barfuß einzog und wenige Wochen später in Aachen Karls Grab öffnete.
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Die Nestorchronik erzaehlt, wie die Awaren Dulebenfrauen vor ihre Wagen spannten – und wie sie selbst spurlos verschwanden.
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Vierzehn Fuersten lassen sich 845 in Regensburg taufen, Wenzel wird ermordet, Cosmas erfindet den Pflueger – was davon Beleg ist.
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Vom Herzogtum Pommerellen bis zur heutigen Regionalsprache – die einzige westslawische Ostseegruppe, die es bis heute gibt.
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Westslawisches Burgenvolk der Oberlausitz – 30 Burgen, Unterwerfung durch Heinrich I., Erbe der Sorben.
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Das Feldervolk am Dnjepr, aus dem laut Nestorchronik Kiew und die Kiewer Rus erwuchsen.
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Tribut an Chasaren und Kiew, 984 vom Wolfsschwanz geschlagen: Nachbarn und Brudervolk der Wjatitschen.
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Erst den Chasaren, dann Kiew untertan – ein tragender Stamm der Rus, Kern des Fürstentums Tschernigow.
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Westslawen an der unteren Elbe – im Wendland überlebte ihre Sprache bis ins 18. Jahrhundert.
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Eines der frühesten slawischen Fürstentümer – mit dem einzigartigen Einsetzungsritual auf dem Fürstenstein. Erbe: Kärnten & Slowenien.
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Wie die Serben kamen sie aus dem Norden – doch sie wählten den lateinischen Westen. Konstantin VII., Glagolica, Adria.
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Der Südslawen-Ast: wie ein Volk laut Konstantin VII. aus dem Norden über die Karpaten auf den Balkan zog.
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Der Waldstamm erschlug 945 Fürst Igor – Olgas vierfache Rache wurde zur berühmtesten Szene der Nestorchronik.
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Ostslawischer Bund um Smolensk und Polozk – an ihrem Handelsplatz Gnjozdowo trafen Slawen und Waräger aufeinander.
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Waräger auf den russischen Flüssen: Rurik, der Weg nach Byzanz, die Taufe von 988 – wie aus Nordmännern und Slawen ein Reich von Nowgorod bis Kiew wurde.
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Fürst Jaxa von Köpenick und der slawische Ursprung Berlins: warum die Hauptstadt, ihre Flüsse und ältesten Stadtteile slawische Namen tragen.
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Der einzige westslawische Stamm, der bis heute als Volk mit eigener Sprache in der Lausitz überlebt hat.
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Slawischer Stamm an der Havel um die Brennaburg, dessen letzter Fürst sein Land an Albrecht den Bären vererbte.
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Slawen an der Ostsee zwischen Oder und Weichsel, mit Wolin, dem Triglav-Kult und Otto von Bamberg.
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Mächtigster Slawenbund an der westlichen Ostsee, Verbündete Karls des Großen, mit Reric, der Mecklenburg und Fürst Niklot.
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Ein Bund freier Stämme ohne Fürst, mit dem Heiligtum Rethra, dem Aufstand von 983 und dem Bündnis mit dem Kaiser.
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Slawische Seemacht auf Rügen mit der Tempelburg Arkona und dem vierköpfigen Gott Svantevit, bis 1168 die Dänen kamen.
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Wikingerkönig von Dublin im 9. Jahrhundert, Gemahl der Aud und Stammvater einer Dynastie, die von Irland bis Island reichte.
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Sie baute heimlich ein Schiff, führte ihre Sippe übers Meer und wurde eine der größten Erstsiedlerinnen Islands, eine der stärksten Frauen der Wikingerzeit.
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Wegen Totschlags verbannt – und Gründer der Grönland-Siedlung. Der Mann, der einer Eisinsel den verlockenden Namen „Grünland“ gab.
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Um das Jahr 1000 in Nordamerika – 500 Jahre vor Kolumbus. L'Anse aux Meadows beweist es, das Fälljahr 1021 datiert es.
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Söldner in Byzanz, König von Norwegen, gefallen 1066 bei Stamford Bridge – sein Tod gilt als Ende der Wikingerzeit. Ein Leben wie eine Saga.
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Er einte Dänemark, ließ die Jelling-Steine setzen und brachte das Christentum – und steckt bis heute im Bluetooth-Logo (Binderune ᚼ + ᛒ).
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Ein Wikinger auf Englands Thron: König über England, Dänemark und Norwegen – und die oft falsch erzählte Legende, wie er den Gezeiten befahl.
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Vom Plünderer zum Herzog: 911 erhielt er die spätere Normandie und wurde zum Ahnherrn Wilhelms des Eroberers. Der echte Rollo hinter der „Vikings“-Serie.
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Eine verschworene Kriegerbruderschaft, die Festung Jomsborg und der Tod ohne Zittern: die berühmteste Elitetruppe der Wikinger – zwischen Sagenkodex und Fundlücke.
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Königssohn, kurz König von Norwegen, dann zweimal König von York: der letzte Wikingerkönig auf englischem Boden – zwischen Münzfund („ERIC REX") und Sagenkunst.
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Mit Gorm dem Alten beginnt die feste Königsreihe Dänemarks. Sein Stein von Jelling ehrt seine Frau Thyra – und sein Sohn Harald Blauzahn baute darauf ein ganzes Reich.
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1013 wurde Sven Gabelbart König von England – und starb fünf Wochen später. Der dänische Wikingerkönig, Vater Knuts des Großen, verwandelte Danegeld in Eroberung.
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Am 29. Juli 1030 fiel König Olav bei Stiklestad – und wurde zum ewigen Heiligen Norwegens. Wie eine verlorene Schlacht die Christianisierung des Nordens vollendete.
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Auf dem Jelling-Stein „Dänemarks Zier“ genannt – und laut 3D-Studie 2023 die meistgenannte Person der dänischen Wikingerzeit. Runenstein, Danevirke-Legende, Königsmacht.
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In York dichtet Egill in einer einzigen Nacht um seinen Kopf – und klagt später um seine ertrunkenen Söhne.
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Wie ein Skalde mit einem Preislied einen Jarl unsterblich machte – Einarr skálaglamm und die Vellekla.
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Zum Tode verurteilt, dichtet Óttarr in drei Nächten ein Loblied und rettet seinen Kopf – die Hǫfuðlausn.
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Norwegens letzter Hofdichter und sein Hákonarmál – wie Hákon der Gute in Walhall empfangen wird.
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Ivar der Knochenlose, Björn Eisenseite, Sigurd Schlange-im-Auge und das Große Heidnische Heer: der große Deep-Dive zu den Söhnen Ragnars – wo Sage, Serie und Geschichte sich treffen.
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Nordmänner als Leibwache des byzantinischen Kaisers: von Harald Hardrada über die Griechenland-Runensteine bis zu Halfdans Runen in der Hagia Sophia.
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Serienheld, Sagenkönig, Sammelfigur: Wie viel Geschichte steckt wirklich in Ragnar? Rauhhose, Aslaug, die Söhne und das lachende Ende in der Schlangengrube.
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Ein arabischer Gesandter beschreibt 922 die Rus an der Wolga – und ihr drastisches Schiffsbegräbnis.
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Ein früher Handelsplatz in Vorpommern mit Werkstätten, Fernhandel und rätselhaften Steinschiffssetzungen – nordische Bräuche an der deutschen Ostsee.
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Die „alte Burg“ der Ostsee-Slawen in Ostholstein: mächtiger Ringwall, Handel, Bistum 968 – Nachbar von Dänen und Sachsen.
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Eine der größten Handelsstädte der Ostsee an der Odermündung – und der beliebteste Kandidat für das sagenhafte Jomsborg. Was belegt ist und was Legende bleibt.
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Wikinger-Handel an der deutschen Ostseeküste: Werften, Fernhandel bis in die islamische Welt und ein spektakulärer Dirham-Silberschatz.
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Der größte Grenzwall des Nordens – rund 30 km quer durch Schleswig, ausgebaut gegen Karl den Großen. UNESCO-Welterbe auf deutschem Boden, ehrlich datiert (ältester Abschnitt um 737).
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808 zerstörte König Godfred diesen Ostsee-Markt und zwang die Kaufleute nach Haithabu – so wurde die berühmteste Wikingerstadt groß. Wahrscheinlicher Ort: Groß Strömkendorf bei Wismar.
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Tinnumburg, Archsumburg, Lembecksburg: Fliehburgen auf Sylt und Föhr – sichtbare Wikinger-Spuren an der deutschen Nordseeküste.
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Fast tausend Jahre lang ein Zentrum von Macht und Kult bei Lund – mit eigenem Tempel und Gold im Boden. Der reichste Fundplatz Südschwedens.
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Lange kannte man vier Ringburgen. 2014 spürten Forscher per Geophysik die fünfte auf: Borgring bei Køge. Verbrannte Tore, ein perfekter Kreis, seit 2023 UNESCO-Welterbe.
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Um 700 Markt, um 720 Münzprägung: In Ribe, Dänemarks ältester Stadt, entstanden die ersten Münzen Skandinaviens – und auf ihnen blickt ein Gesicht, das man Wodan nennt.
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Ein 1,8 kg schwerer Goldring, eine 48-Meter-Halle, Waffen im See: Am „Göttersee“ Tissø lag einer der größten Königshöfe der dänischen Wikingerzeit.
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Kreisrund, auf den Meter genau, mit vier Toren: Um 980 baute Harald Blauzahn seine Ringburgen. Die fünfte fand man 2014 per Laserscan. Seit 2023 UNESCO-Welterbe.
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Der goldene Tempel und das Neunjahresopfer bei Adam von Bremen – und was die Archäologie (Pfostenreihen, Halle) wirklich hergibt.
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Götterheim auf Fünen: Goldhort, 48-Meter-Halle und der Hafen Lundeborg. Ein Zentralort lange vor den Wikingerstädten.
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Handel und ein Wikinger-Statthalter am Niederrhein – die leise Seite der Wikingerzeit.
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Silber aus dem Orient, Bernstein, Pelze und Sklaven: Haithabu war einer der größten Handelsplaetze der Wikingerzeit und das Tor zwischen Nord- und Ostsee.
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Harald Blauzahns gewaltiger Runenstein in Jelling – Daenemarks Geburtsurkunde und UNESCO-Welterbe. Der König, der ein Land einte und sein Volk taufte.
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Ein fast 9.000 Jahre altes Grab mit Geweih-Stirnschmuck – eine der ältesten und rätselhaftesten Bestattungen Europas.
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Prunkhelme, Bootgräber, Pressblech und Tierstil – die glänzende Werkstatt, in der die Wikingerkunst geboren wurde.
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Um 1400 v. Chr. zieht ein bronzenes Pferd die goldene Sonne über den Himmel – und dasselbe Bild begegnet uns viel später in der Edda wieder: Sól, gezogen von Árvakr & Alsviðr.
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Eine winzige Silberfigur auf einem Thron, zwei Vögel an den Lehnen: Odin auf Hlidskjalf mit Hugin und Munin? Der Lejre-Fund von 2009 – und der Streit, ob hier ein Gott oder eine Göttin sitzt.
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2020 fand ein Sondengänger fast ein Kilo Gold nahe Jelling – riesige Brakteaten und eine Runenzeile: „Er ist Odins Mann“ – die älteste bekannte Nennung des Gottes.
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Zwei Prunkhörner aus Gold, eine der ältesten Runeninschriften des Nordens – und ein spektakulärer Diebstahl 1802. Gold, Runen und ein Krimi, ehrlich erzählt.
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Nydam, Illerup, Ejsbøl: Warum germanische Sieger die komplette Ausrüstung geschlagener Heere im Moor versenkten.
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Spillings, Cuerdale, Vale of York: drei vergrabene Silberschätze und das weltweite Handelsnetz der Wikinger.
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Über tausend Jahre Kult im Moor: Thüringens am besten ausgegrabenes germanisches Heiligtum mit Holzidolen und Moorleichen.
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Das „deutsche Stonehenge" an der Elbe (um 2300 v. Chr.): Sonnenausrichtung, rituelle Schächte – und warum es nicht germanisch ist.
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Ein Mann aus dem Nahen Osten in Thüringens germanischer Elite, der älteste westgermanische Runenkamm und eine Norwegerin.
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Vor 4000 Jahren: Bronze, Fürstengräber und die Himmelsscheibe von Nebra – eine der ältesten Himmelsdarstellungen der Welt.
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Das berühmte Relief ist christlich (um 1170), die „gebogene Irminsul“ eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Beleg statt Mythos.
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Reiter auf achtbeinigen Pferden, Langschiffe und Götter: Auf den gotlaendischen Bildsteinen erzählten die Menschen ihre Sagen in Stein – Jahrhunderte vor der Edda.
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Ein Königsschiff voller Gold unter einem Huegel und der berühmte Prachthelm: Sutton Hoo oeffnet ein Fenster in die germanische Heldenwelt des Beowulf.
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Von Haithabu bis Aachen: Wo die Nordmänner in Deutschland wirklich waren – als Nachbarn, Händler und, für ein paar harte Jahre, als Plünderer am Rhein.
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991 fiel Byrhtnoth bei Maldon – und England zahlte den Wikingern zum ersten Mal Danegeld: 10.000 Pfund Silber. Ein Tribut, der den Norden reich machte.
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Repton und Torksey: ein Massengrab und eine 55-Hektar-Winterstadt machen die Wikingerinvasion Englands greifbar.
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955 der Zehn-Standarten-Bluff, 961 der Tod Hákons des Guten – zwei Schlachten, ein Königsschicksal.
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Am 25. September 1066 fiel Harald Hardrada. Warum die Schlacht als Ende einer Epoche gilt – und warum die berühmte Brücken-Episode nur eine späte Legende ist.
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Manche Isländer tragen eine Gen-Linie indigener Amerikaner. Kam um 1000 eine Frau aus Vinland mit? Zwischen Beleg und Hypothese.
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Als Chlodwig die Alemannen schlug und sich taufen ließ – und Europa katholisch wurde. Direkt vor unserer Haustür.
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881 zogen die Nordmänner den Rhein hinauf – durch Jülich und Zülpich bis vor die Tore der Kaiserstadt Aachen.
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Asselt, Nijmegen, Leuven: Wie die Wikinger an Rhein und Maas überwinterten – und 891 gestoppt wurden.
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Rund 500 Jahre vor Kolumbus: Leif Eriksson, die Vinland-Sagas und der archaeologische Beweis von L'Anse aux Meadows in Neufundland.
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Schild an Schild, Speer voran: Wie die Wikinger wirklich kämpften – Schildwall, Waffen und warum die Schlacht disziplinierter war, als der Mythos glauben macht.
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Kaum zwei Zentimeter, aus hauchdünnem Goldblech: rund 3000 Goldmännchen, allein 2594 auf Bornholm. Götterpaare, Tänzer, Opfergaben – und ein bis heute ungelöstes Rätsel.
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Urkräfte des Nordens: Feinde und Verwandte der Götter zugleich, von Ymir bis Surtur – und warum ohne sie die Welt nicht wäre.
Weiterlesen →Runensteine, Bildsteine, historische Motive – lasergraviert auf Naturschiefer.
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